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Duisburg

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Hafenanlagen, DuisburgHafenanlagen, Duisburg

Duisburg, Stadt in Nordrhein-Westfalen, an der Mündung von Emscher und Ruhr in den Rhein im westlichen Ruhrgebiet gelegen.

Der Binnenhafen, der zusammen mit einigen anderen Häfen am Rhein das größte Binnenhafensystem der Erde darstellt, ist durch den Rhein-Herne-Kanal mit Dortmund und durch den Dortmund-Ems-Kanal mit der Nordsee verbunden. Der Güterumschlag im Duisburger Hafen betrug im Jahr 2004 circa 49 Millionen Tonnen.

Duisburg ist eines der größten Zentren der Eisen- und Stahlindustrie in Deutschland. Daneben ist die Stadt Standort von Betrieben zur Herstellung von Chemikalien, Textilien und Glas. Mehrere Forschungs- und Bildungseinrichtungen haben sich in Duisburg niedergelassen, darunter das Städtische Konservatorium, eine Musik- und Orchesterschule, eine Versuchsanstalt für Binnenschiffbau sowie eine Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie. Seit 1972 ist Duisburg Universitätsstadt. Die Gerhard-Mercator-Universität-Gesamthochschule Duisburg fusionierte 2003 mit der Universität-Gesamthochschule Essen zur Universität Duisburg-Essen.

Das Stadtbild wird durch das frühe Zusammenwachsen zahlreicher kleiner Gemeinden geprägt, deren Ortskerne sich meist erhalten haben. Dazwischen befinden sich ausgedehnte Grünflächen. Die Sechs-Seen-Platte im Süden der Stadt ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Herausragende Bauwerke der im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstörten Stadt sind die Salvatorkirche aus dem 15. Jahrhundert, die Pfarrkirche Sankt Anna (1954), die Karmelkirche (1959-1961) und die Mercatorhalle (1957-1962). Die Stadt beheimatet zahlreiche Museen, u. a. das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, das Wilhelm-Lehmbruck-Museum, das Niederrheinische Museum und ein Kunstmuseum. Erwähnenswert sind weiterhin der Zoo mit seiner nicht nur in Deutschland einzigartigen Präsentation verschiedener Delphine und Wale (Belugas) und die botanischen Gärten.

Duisburg entwickelte sich aus einer Königspfalz, die in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts erstmals erwähnt wurde. Im 12. Jahrhundert war die Stadt freie Reichsstadt, 1290 fiel sie an Kleve. 1905 wurden die Gemeinden Meiderich und Ruhrort an Duisburg angegliedert. Die moderne Stadt entstand 1929, als sie mit der Vorstadt Hamborn zusammengelegt wurde. Bis 1934 hieß die Stadt Duisburg-Hamborn.

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 504 000.

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