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Windows Live® Suchergebnisse BonsaiEnzyklopädieartikel
Bonsai (japanisch bon: flache Schale, Tablett; sai: Pflanze), gärtnerische Methode des Erzeugens von Miniaturbäumen oder -sträuchern in Pflanzschalen sowie Bezeichnung für die so geformten Pflanzen. Die Bonsaimethode stammt ursprünglich aus China und wurde in Japan weiterentwickelt. Man pflanzt einen möglichst kleinen Baum oder Strauch in ein flaches Gefäß und versorgt ihn mit einem Minimum an Erde und Nährstoffen. Der Raum für das Wurzelwachstum wird durch das Ausmaß der Pflanzschale vorgegeben. Wurzeln und Zweige werden regelmäßig beschnitten, um das Wachstum und die Entwicklung der Pflanze so weit wie möglich zu verlangsamen. Zudem bringt man die Zweige mit Hilfe von Drähten in die gewünschte Form, die nicht notwendigerweise der natürlichen Wuchsform entsprechen muss. Auf diese Weise kann man z. B. ein nur 30 Zentimeter hohes Ahornbäumchen in Form und Charakter eines 100-jährigen Baumes trimmen. Bonsaibäume können bei sorgfältiger Pflege durchaus 100 Jahre und älter werden; entsprechend teuer werden sie dann gehandelt. Zu den beliebtesten Bonsaipflanzen zählen Kiefern, Tannen, Zypressen, Linden, Buchen, Ahorn und japanische Quittenarten. Manche Bonsais sind von Natur aus zwergwüchsig, weil sie Biotopen mit kargen Lebensbedingungen (etwa Felsspalten) entnommen und anschließend in Schalen kultiviert wurden. Bonsais, die Arten gemäßigter Klimaregionen repräsentieren, können auch in Gärten ausgepflanzt werden.
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