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Windows Live® Suchergebnisse Rosa ParksEnzyklopädieartikel
Rosa Parks (1913-2005), amerikanische Bürgerrechtlerin. Rosa Parks wurde am 4. Februar 1913 in Tuskegee (Alabama, USA) geboren. Sie absolvierte das Alabama State College, arbeitete als Näherin und Haushälterin und war aktiv in der Montgomery Voters League (Wählervereinigung von Montgomery) und der Jugendliga der National Association for the Advancement of Colored People (Nationale Vereinigung für die Förderung der Farbigen, NAACP); 1943 wurde sie zur Vorsitzenden der NAACP von Montgomery gewählt. Ein Vorfall im Jahr 1955 brachte ihren Namen in die Schlagzeilen: Als sie sich weigerte, im Bus einem weißen Fahrgast ihren Sitz zu überlassen, wurde sie wegen Verstoßes gegen das Rassentrennungsgesetz festgenommen. Die Schwarzen unter ihrem Führer Martin Luther King boykottierten daraufhin alle Busse in Montgomery. Trotz aller Schikanen setzten die Schwarzen ihren Boykott solange fort – insgesamt mehr als ein Jahr lang –, bis 1956 die Rassentrennung in Bussen vor einem Bundesgericht verhandelt wurde. Nach einigen Monaten erklärte das Gericht die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für nicht verfassungskonform; im Dezember 1956 wurde sie offiziell aufgehoben. Rosa Parks, die wegen des Boykotts ihren Arbeitsplatz verloren hatte, zog 1957 nach Detroit (Michigan, USA). 1965 wurde sie von dem Kongressabgeordneten John Conyers, ebenfalls ein Bürgerrechtler, als Büroleiterin in Detroit engagiert. Außerdem arbeitete sie weiterhin bei der NAACP und der Southern Christian Leadership Conference (SCLC) mit. 1987 gründete sie das Rosa and Raymond Parks Institute for Self-Development, ein Beratungszentrum für junge Schwarze. Rosa Parks erhielt für ihre Arbeit mehrere Auszeichnungen: die Spingarn Medal der NAACP (1970), den Martin Luther King Jr. Award (1980) sowie die Goldmedaille des Kongresses, die höchste zivile Auszeichnung des Kongresses (1999). In Alabama wurde ein Museum, das an die Proteste der Schwarzen in den fünfziger Jahren erinnert, nach ihr benannt. Rosa Parks starb am 24. Oktober 2005 in Detroit.
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