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Pharmakologie

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Pharmakologie, Wissenschaft vom Zusammenwirken zwischen chemischen Substanzen und lebendem Gewebe. Hat die chemische Substanz einen Nutzen für die Behandlung von Krankheiten, so fällt sie in das Gebiet der Therapeutik. Ist sie in erster Linie schädlich, so untersucht man sie in der Toxikologie. In beiden Fällen definiert die Pharmakodynamik, wie der Stoff vom Körper absorbiert wird, wo er wirkt, welche Wirkung er hat, wie er im Stoffwechsel verarbeitet und wie er ausgeschieden wird.

Der Pharmakologe bestimmt den therapeutischen Index von Arzneimitteln. Dieses Maß für die Sicherheit eines Medikaments gibt die Spanne zwischen therapeutischer und toxischer Dosis an und ermöglicht es, diejenige Dosis eines Medikaments zu bestimmen, die einem Kranken am besten hilft. Darüber hinaus untersucht der Pharmakologe, wie sich verschiedene Faktoren auf die Ausscheidung von Medikamenten auswirken. Zahlreiche Medikamente werden beispielsweise bei älteren Menschen langsamer im Stoffwechsel umgesetzt, was zur Folge hat, dass sie diesen Menschen auch weniger häufig verabreicht werden müssen. Da viele Medikamente über die Nieren ausgeschieden werden, haben Patienten mit Nierenschaden eine gestörte Arzneimittelausscheidung.

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