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    Simbabwe [zɪmˈbapvə] (Englisch: Zimbabwe [zɪmˈbɑːbwɪ]; übersetzt: „Steinhäuser“ in der Sprache der Shona, das ehemalige Südrhodesien, ist eine Republik im südlichen ...

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Simbabwe

Enzyklopädieartikel
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Simbabwe (Flagge und Hymne)Simbabwe (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
3.3

Soziales

Als Simbabwe 1980 unabhängig wurde, verfügte es nur über ein begrenztes Verwaltungs- und Sozialsystem. Die neue Regierung plante, ein umfassendes System zur sozialen Sicherung einzuführen. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 38,5 Jahre bei Frauen und 40,9 Jahre bei Männern (2008). Die Kindersterblichkeit liegt bei 51 Todesfällen pro Tausend Lebendgeburten (2008). Die Immunschwächekrankheit AIDS hat sich in den neunziger Jahren auf alle Bevölkerungsgruppen ausgebreitet und ist nun häufigste Todesursache geworden.

4

Bildung und Kultur

Der Alphabetisierungsgrad beträgt 91,9 Prozent (2005). Der Besuch der Grundschule ist kostenlos. Die allgemeine Schulpflicht umfasst 7 Jahre (2002–2003). Zu den höheren Bildungseinrichtungen des Landes gehören eine Reihe von landwirtschaftlichen und technischen Hochschulen und mehrere Seminare zur Ausbildung von Lehrern sowie die Universität Simbabwe in Harare (gegründet 1955).

5

Verwaltung und Politik

Nach der Verfassung von 1980 ist Simbabwe eine Präsidialrepublik. Bis zu seiner Suspendierung 2002 bzw. seinem Austritt aus der Gemeinschaft 2003 war das Land Mitglied des Commonwealth of Nations.

5.1

Exekutive

Die Exekutive liegt beim Staatspräsidenten. Er wird für eine Amtszeit von fünf Jahren (seit 2008; davor sechs Jahre) direkt gewählt und hat sowohl das Amt des Staatsoberhauptes als auch das des Regierungschefs inne. Der Präsident ernennt den Vizepräsidenten und die Minister.

5.2

Legislative

Die Legislative liegt beim Zweikammerparlament. Das Abgeordnetenhaus (House of Assembly) umfasst 210 für jeweils fünf Jahre direkt gewählte Abgeordnete (seit 2008; davor 150 Mitglieder, von denen 120 direkt gewählt, 20 vom Staatspräsidenten ernannt wurden, zehn Sitze waren Stammeshäuptlingen vorbehalten). Der 2005 wieder eingeführte Senat hat 93 Mitglieder; davon werden 60 für ebenfalls jeweils fünf Jahre direkt gewählt, die übrigen Sitze nehmen die zehn Provinzgouverneure sowie vom Präsidenten und vom Vizepräsidenten ernannte Abgeordnete ein.

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