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Neukaledonien

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Wirtschaft

Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Abbau von Nickelerz. Neukaledonien verfügt über rund 30 Prozent der Weltreserven. Der überwiegende Teil des abgebauten Nickelerzes wird auf der Hauptinsel verhüttet und anschließend exportiert. Geringere Bedeutung hat die Landwirtschaft mit den Hauptanbauprodukten Kaffee, Taro und Yams. Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, Australien, Neuseeland und Japan. Währungseinheit ist der CFP-Franc.

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Geschichte

Die Insel Neukaledonien wurde 1774 von dem britischen Seefahrer James Cook entdeckt, der sie nach dem lateinischen Namen für Schottland (Caledonia) benannte. 1853 nahm Frankreich die Insel in Besitz, 1946 erhielt sie den Status eines Überseeterritoriums. In den sechziger Jahren entwickelte sich eine von den Melanesiern getragene Unabhängigkeitsbewegung. Im Juli 1984 räumte Frankreich dem Gebiet Autonomie ein. Bei einer Volksabstimmung sprachen sich die Einwohner 1987 mit großer Mehrheit für den Verbleib Neukaledoniens bei Frankreich aus. 1998 erhielt Neukaledonien ein neues Übergangsstatut, das eine Volksabstimmung über den endgültigen Status der Inselgruppe in frühestens 15 und spätestens 20 Jahren vorsieht. Schon jetzt kommt es zur Anerkennung einer spezifischen neukaledonischen Citoyenneté. Auch soll die „kanakische Identität” speziell gefördert werden.

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