Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Pierre Teilhard de Chardin

Windows Live® Suchergebnisse

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Pierre Teilhard de Chardin

Enzyklopädieartikel

Pierre Teilhard de Chardin (1881-1955), französischer Paläontologe und Philosoph, der versuchte, die Evolutionstheorie mit dem christlichen Glauben in Einklang zu bringen.

Teilhard wurde am 1. Mai 1881 in Sarcenat bei Clermont-Ferrand geboren. 1922 wurde er Professor am Institut Catholique in Paris und unternahm später mehrere Forschungsreisen nach China, wo er u. a. an der Ausgrabung des Pekingmenschen teilnahm. Seit 1952 arbeitete er für die Wenner Gren Foundation for Anthropological Research in New York.

Den Schlüssel zum Denken des Philosophen bildet die wissenschaftliche Evolutionstheorie. In seinem Hauptwerk Le Phénomène humain (1955; Der Mensch im Kosmos) führt er seine evolutionäre Weltsicht aus. Teilhard betrachtet die Evolution als zielgerichteten Prozess, in welchem die Materie-Energie des Universums kontinuierlich an Komplexität zunimmt. Nach ihm hat mit dem Erscheinen des Menschen die Entwicklung eine neue Dimension erreicht. Aus der „Biosphäre” (der Schicht von Lebewesen, die die Erde bevölkern) geht die „Noosphäre” hervor, eine geistige Sphäre, die dem menschlichen Bewusstsein entspricht. Geist und Materie fließen letztlich in einem göttlichen Zentrum, dem „Punkt Omega”, zusammen.

Teilhard de Chardin verfasste eine Reihe weiterer Werke, darunter: Le Milieu divin (1957; Das Göttliche Milieu).

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft