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New York City

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Artikelgliederung
1

Einleitung

New York City, Stadt im Bundesstaat New York, größte Metropole der Vereinigten Staaten und einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte der Welt.

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Bevölkerung

Die Einwohnerzahl beträgt etwa 8,21 Millionen (2006), in der Agglomeration leben ungefähr 18,25 Millionen Menschen. Seit mehr als zwei Jahrhunderten verzeichnet New York hohe Zuwanderungsraten aus allen Kontinenten, die Zusammensetzung der Bevölkerung ist dementsprechend sehr heterogen. Weiße stellen mit rund 45 Prozent die zahlenmäßig stärkste Gruppe, etwa 27 Prozent sind Afroamerikaner, knapp 10 Prozent sind Asiaten, eine weitere bedeutende Bevölkerungsgruppe bilden die Lateinamerikaner. Nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg zogen viele Schwarze aus den Südstaaten nach New York, vor allem in den Stadtteil Harlem. Andere Wohnviertel wie Chinatown oder „Little Italy” entstanden durch starke Zuwanderung aus Übersee.

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Wirtschaft und Verkehr

New York ist eine der größten Wirtschaftsmetropolen der Erde. Von zentraler Bedeutung ist der Finanzsektor: New York ist Hauptsitz vieler international agierender Banken und Versicherungen. Die meisten haben sich im Südteil von Manhattan (Lower Manhattan) im Gebiet um die Wall Street niedergelassen; dort befindet sich mit der 1792 gegründeten New York Stock Exchange die weltweit bedeutendste Börse. New York gilt als führender Medienstandort der USA mit landesweit wichtigen Zeitungen (z. B. New York Times), Verlagen (u. a. Time Warner) sowie Rundfunk- und Fernsehsendern. Ein herausragender Wirtschaftsfaktor ist außerdem der Fremdenverkehr: Alljährlich kommen mehr als 40 Millionen Touristen in die Stadt.

Wichtige Produktionszweige sind u. a. Textilindustrie, Druckgewerbe, Herstellung chemischer und pharmazeutischer Erzeugnisse sowie Elektrotechnik. Ein Problem stellt die Abwanderung vieler Industrieunternehmen aus der Stadt in das Umland dar, weil dadurch Steuereinnahmen und Arbeitsplätze verloren gehen. Die früher große Bedeutung des Schiffsverkehrs ging kontinuierlich zurück: der Containerverkehr wurde in Häfen des benachbarten Bundesstaates New Jersey ausgelagert.

New York verfügt im Stadtbezirk Queens über zwei Flughäfen, den John F. Kennedy International Airport und den LaGuardia Airport. In Newark (New Jersey) liegt der Newark Liberty International Airport, der als New Yorks dritter Flughafen genutzt wird. Mit dem Grand Central Terminal in Midtown und der Pennsylvania Station in West Side besitzt die Stadt zwei große Bahnhöfe. Die New Yorker U-Bahn ist seit 1904 in Betrieb, sie gehört mit 27 Linien und nahezu 500 Stationen zu den größten U-Bahn-Systemen der Welt. Ein Teil des öffentlichen Nahverkehrs wird über Fährlinien abgewickelt, von denen die nach Staten Island kostenlos ist.

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Stadtbild

New York ist administrativ in fünf Boroughs (Bezirke) unterteilt: Queens, Brooklyn, Richmond (auf Staten Island), Bronx und Manhattan. Letzterer ist der zentrale Stadtbezirk, sein rechtwinkliges Straßennetz wurde bereits 1811 angelegt. Eine unregelmäßige Straßenführung findet sich noch im Südteil der Halbinsel z. B. um die City Hall Plaza und in Greenwich Village.

Staten Island ist der am wenigsten verstädterte Bezirk. Allerdings ist er beachtlich gewachsen, seit er 1964 mit Brooklyn über die Verrazano-Narrows Bridge, eine der größten Hängebrücken der Welt, verbunden ist. Brooklyn ist der am dichtesten besiedelte Stadtteil. Zu seinen Vierteln zählen u. a. das elegante Brooklyn Heights sowie Mittelschichtwohngebiete wie Sheepshead Bay. Die über den East River führenden Brücken Brooklyn Bridge, Manhattan Bridge und Williamsburg Bridge sowie der Brooklyn Battery Tunnel verbinden Brooklyn und Manhattan.

Um 1870 begann der Bau von Hochhäusern, besonders im Bereich Midtown und im Süden Manhattans. Die Wolkenkratzer prägen die weltberühmte Silhouette New Yorks. Das 1902 fertig gestellte Flatiron Building, war einer der ersten Wolkenkratzer der Stadt. Weitere sind z. B. das Chrysler Building (1930), das Woolworth Building (1913), das Empire State Building (1931) und der Gebäudekomplex des Rockefeller Centers (1939). Die beiden Türme des World Trade Centers wurden bei dem Terroranschlag am 11. September 2001 zerstört. Bei seiner Fertigstellung im Jahr 1973 war es mit 419,7 Metern für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt. Zu den jüngsten Wolkenkratzern Manhattans zählen der Sony Tower (ehemals AT&T Building, 1984) sowie das Hochhaus an der Lexington Avenue (1988). In den achtziger Jahren entstanden auch die Gebäude des World Financial Center am Hudson River.

Das Empire State Building zählt zu den meistbesuchten Monumenten der Welt. Jedes Jahr blicken etwa 3,5 Millionen Besucher von der Aussichtsplattform auf New York hinunter. Im Norden von Manhattan erstreckt sich der 340 Hektar große Central Park, die „grüne Lunge” der Stadt. Zu den bekannten Kirchen in New York gehören die Saint Patrick’s Cathedral (1879) und die Cathedral Church of Saint John the Divine (Baubeginn 1892). Das Wahrzeichen New Yorks ist die Freiheitsstatue (1886) auf Liberty Island. Am East River in Manhattan liegt der 1953 fertig gestellte Gebäudekomplex des Hauptsitzes der Vereinten Nationen.

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