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New York City

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Bildung und Kultur

Zu den vielen renommierten Hochschuleinrichtungen zählen u. a. die Columbia University (1754), das Barnard College, die New York University (1831), das Pratt Institute (1887), die Cooper Union for the Advancement of Science and Art, die City University of New York (1847), die Fordham University (1841), die Rockefeller University (1901), die Manhattan School of Music (1917) sowie die Juilliard School of Music (1905). Herausragende Kunstmuseen sind das Metropolitan Museum of Art (1870), das Museum of Modern Art (MoMA; 1929, erweitert 2004), das weltweit bedeutendste Museum für Gegenwartskunst, das Solomon R. Guggenheim Museum (1959) und das Whitney Museum of American Art (1914).

Zu den wichtigsten Bibliotheken der Stadt gehören die New York Public Library mit rund zehn Millionen Büchern und das Schomburg Center for Research in Black Culture. Das Zentrum des Theater- und Musiklebens ist der Broadway, der diagonal durch Manhattan verläuft. Im Bereich zwischen 42. und 66. Straße befinden sich u. a. das Lincoln Center for the Performing Arts mit Metropolitan Opera, New York City Opera, New York Philharmonic Orchestra und New York City Ballet. Neben vielen Musical- und Sprechtheatern am Broadway finden sich in den Seitenstraßen mehrere Hundert weitere Bühnen. Weltberühmt ist die Carnegie Hall, eine Konzerthalle nahe dem Broadway. Im Madison Square Garden finden sowohl Sport- als auch Kulturveranstaltungen statt. In Brooklyn lockt die BAM (Brooklyn Academy of Music) mit einem engagierten Programm.

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Geschichte

Das Gebiet um das heutige New York war zunächst von Algonkin und Irokesen bewohnt. Als erster Europäer kam Giovanni da Verrazzano 1524 in die Region. Henry Hudson erforschte 1609 den Hudson. 1624 errichtete die Niederländische Westindische Kompanie die Kolonie Neu-Niederlande und 1626 auf der Südspitze Manhattans den Handelsposten Neu-Amsterdam, der die Hauptstadt der Kolonie wurde. Um Neu-Amsterdam entstanden bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts weitere Siedlungen, aus denen sich die späteren Stadtteile Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island entwickelten. Unter dem Gouverneur Petrus Stuyvesant (ab 1647) erlebte die Siedlung einen ersten Aufschwung, wurde aber bereits 1664 von den Engländern eingenommen und in New York umbenannt. Im Vertrag von Westminster wurde die Kolonie 1674 endgültig an England abgetreten.

Zu Beginn des Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1776-1783) wurde die Stadt nach der Schlacht von Long Island von britischen Truppen besetzt, blieb aber Zentrum des Widerstands gegen die Kolonialherrschaft. 1779 wurde New York Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates.

Nach der Fertigstellung des Erie-Kanals 1825 erfuhr New York als nunmehr wichtigste Hafenstadt an der nordamerikanischen Ostküste einen weiteren Wachstumsschub und wurde zu einem wichtigen Handels-, Finanz- und Industriezentrum. Einwanderer, insbesondere Iren, Deutsche und Italiener, strömten in großer Zahl in die Stadt. 1820 war New York mit einer Bevölkerung von rund 150 000 Einwohnern größte Stadt der USA, in den folgenden Jahrzehnten vervielfachte sich die Einwohnerzahl. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erlebte New York eine kulturelle Blütephase: Bedeutende Kulturstätten wie das Metropolitan Museum, die Public Library und die Carnegie Hall entstanden. 1886 wurde die Freiheitsstatue, ein Geschenk Frankreichs, aufgestellt.

1898 wurden die einzelnen Stadtteile zur Verwaltungseinheit Greater New York (circa 3,5 Millionen Einwohner) zusammengeschlossen. 1904 ging die erste U-Bahn-Linie in Betrieb, in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden einige der bedeutendsten Wolkenkratzer. Der Wall Street Crash vom Oktober 1929 führte zur Großen Depression. Nach dem 2. Weltkrieg wählten die Vereinten Nationen 1946 New York zu ihrem Hauptsitz.

Am 11. September 2001 war New York Ziel eines verheerenden Terroranschlags, in dessen Folge die beiden 110 Stockwerke hohen Türme des World Trade Centers einstürzten. Die Bergungsarbeiten waren erst im Mai 2002 beendet. 2003 wurde für die Neubebauung dieses als Ground Zero bezeichneten Gebiets der Entwurf des Architekten Daniel Libeskind ausgewählt. Er sieht ein Ensemble von mehreren Hochhäusern und einem Turm vor, der mit einer geplanten Höhe von 541 Metern die ehemaligen Zwillingstürme des World Trade Centers übertreffen wird.

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