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Windows Live® Suchergebnisse Messe (Wirtschaft)Enzyklopädieartikel
Messe (Wirtschaft), überwiegend turnusmäßig stattfindende Verkaufsausstellung, auf der ein umfassendes Spektrum der Erzeugnisse eines Wirtschaftszweiges (Fachmesse) oder mehrerer Wirtschaftszweige (allgemeine Messe) dargeboten werden. Messen richten sich vorwiegend an ein Fachpublikum, also an Wiederverkäufer oder gewerbliche Käufer, öffnen sich häufig aber für einige Tage auch dem allgemein interessierten Publikum. Messen erhöhen die Markttransparenz, lassen anhand der sich auf ihnen abzeichnenden Preistendenzen und getätigten Kaufabschlüsse Rückschlüsse auf den künftigen Konjunkturverlauf zu und fördern den Wettbewerb. Die heute meist üblichen Mustermessen ermöglichen es, Abschlüsse zwischen Herstellern und Kunden zu tätigen, und bestehende Kontakte zu intensivieren oder neue zu knüpfen. (Siehe auch Frankfurter Buchmesse) Historisch gehen Messen auf das frühe Mittelalter zurück, als an hohen kirchlichen Feiertagen nach der Messe Märkte abgehalten wurden. Die Messebesucher aus anderen Orten unterstanden dem besonderen Schutz der Kirchen und der Landesherren, die Messestandorte wurden mit Privilegien ausgestattet. Diesen Privilegien haben Städte wie Brügge, Gent, Lyon, Antwerpen, Frankfurt am Main und Leipzig, die sich gleichzeitig zu Finanzzentren entwickelten, ihren Aufstieg zu verdanken. Wichtigste Messestädte im deutschsprachigen Raum sind Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hannover, München, Leipzig, Köln, Wien und Basel.
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