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Windows Live® Suchergebnisse Porto-NovoEnzyklopädieartikel
Porto-Novo, Hauptstadt der Republik Benin (früher Dahomey) und Verwaltungssitz der Provinz Ouémé, an einer Lagune am Golf von Guinea. Der bedeutende Seehafen ist zugleich Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum des Landes. Die Nationalbibliothek und das Nationalarchiv sind in der Stadt untergebracht. Sie ist außerdem Sitz mehrerer Ministerien und der Nationalversammlung. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört eine von den Portugiesen erbaute barocke Kathedrale. Die Stadt wurde vermutlich im späten 16. Jahrhundert als Hauptstadt eines kleinen afrikanischen Staates gegründet. Im 17. Jahrhundert errichteten die Portugiesen hier einen Handelsposten. In der Folge entwickelte sich Porto-Novo zu einem Zentrum für den Sklavenhandel nach Nord- und Südamerika. Im späten 19. Jahrhundert kam die Stadt unter französische Herrschaft und wurde 1900 Hauptstadt der französischen Kolonie Dahomey. Nach der Unabhängigkeit (1960) blieb die Stadt das Verwaltungszentrum des neuen Landes, das 1975 in Benin umbenannt wurde. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 238 000.
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