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  • Zwölftafelgesetz – Wikipedia

    Das Zwölftafelgesetz, eigentlich Zwölftafelgesetze (XII Tafeln, lateinisch: Leges duodecim tabularum) ist eine um 450 v. Chr in Rom entstandene Gesetzessammlung, die in zwölf ...

  • 5: Römisches Recht I - Das Zwölftafelgesetz

    Gliederung zur Vorlesung Einführung in die Rechtsgeschichte § 5: Römisches Recht I - Das Zwölftafelgesetz Wintersemester 2006/2007 Priv. -Doz.

  • Lateinisches Link-Lexikon Z

    Verfasser einer Kaisergeschichte in 6 Büchern bis 410 n.Chr.] Zwölftafelgesetz. Duodecim tabularum leges (ca. 450 v. Chr.). Das Gremium der "decemviri" fasste das ...

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Zwölftafelgesetz

Enzyklopädieartikel

Zwölftafelgesetz, ältester Kodex des römischen Rechtes. Das Zwölftafelgesetz wurde ungefähr 451-450 v. Chr. auf der Grundlage der existierenden Rechtsordnung von zehn richterlichen Beamten, den so genannten Decemviri, verfasst und auf zwölf Bronze- oder Holztafeln geritzt. Durch das Zwölftafelgesetz sollten strittige Fragen des Gewohnheitsrechtes geklärt werden und die bestehenden Ungleichheiten zwischen Plebejern und Patriziern beseitigt werden. Ferner hatte das Zwölftafelgesetz die Offenlegung des Rechtswissens zum Ziel, da dieses bisher nur den privilegierten Schichten zugänglich war. Beim Sturm der Gallier auf Rom 387 v. Chr. wurden die Tafeln zerstört, doch sind einige der Gesetzestexte in späteren Quellen enthalten. Das Zwölftafelgesetz hatte großen Einfluss auf die weitere Entwicklung des römischen Rechtes, so auch auf das Corpus juris civilis des oströmischen Kaisers Justinian I.

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