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    Erwähnenswert ist neben dem Taipingaufstand, dem bis zu 20 Millionen Menschen zum Opfer fielen, derjenige der Sekte „Weißer Lotus” (1796-1804).

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Taipingaufstand

Enzyklopädieartikel

Taipingaufstand (chinesisch taiping: „höchster Friede”), ein chinesischer Volksaufstand gegen die imperiale Regierung der Qing-Dynastie, der sich zu einem Bürgerkrieg ausweitete (zwischen 1851 und 1864). Der Aufstand wurde von Hong Xiuquan geführt. 1851 besetzte Hong mit seinen Anhängern das Dorf Yong-an (Yung-an) in der Provinz Guangxi und ernannte sich selbst zum Himmlischen König von Taiping. Er proklamierte das „Himmlische Reich des allgemeinen Friedens”, in dem u. a. Privateigentum abgeschafft und die Gleichstellung von Mann und Frau hergestellt werden sollten. 1852 führte er seine Truppen durch die Provinzen Hunan und Hopeh und entlang des Jangtsekiang bis Nanking, das er 1853 eroberte.

Mit britisch-französischer Unterstützung wurde der Aufstand schließlich niedergeschlagen. 1864 konnte Nanking zurückerobert werden. Hong hatte bereits vor der Einnahme der Stadt Selbstmord begangen. Der Taipingaufstand kostete rund 20 Millionen Menschen das Leben, schwächte die Qing-Dynastie und trug letztendlich zu ihrem Untergang 1912 bei.

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