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Windows Live® Suchergebnisse Mohammed Zia ul-HaqEnzyklopädieartikel
Mohammed Zia ul-Haq (1924-1988), pakistanischer General und Politiker, Staatspräsident von Pakistan (1978-1988). Zia ul-Haq wurde am 12. August 1924 im indischen Jalandhar geboren, besuchte die Royal Indian Military Academy und wurde 1945 Offizier in der britischen Kolonialarmee. Bis 1972 war er zum Generalmajor der pakistanischen Armee aufgestiegen. Präsident Zulfikar Ali Khan Bhutto ernannte ihn 1976 zum Stabschef, angeblich weil Zia ul-Haq keine politischen Ambitionen hatte. Doch im Juli 1977 führte Zia ul-Haq einen Staatsstreich an, stürzte Bhutto und stellte ihn unter Hausarrest. Er regierte zunächst als „Oberster Kriegsrechtsadministrator” und ab 1978 als Staatspräsident. 1979 ließ er Bhutto wegen Mordes anklagen, verurteilen und hinrichten. Zia ul-Haq unterdrückte die politischen Parteien, verhängte eine strenge Zensur und verfolgte eine Politik der Islamisierung von Staat und Gesellschaft. Außenpolitisch engagierte er sich 1979 in Afghanistan auf Seiten der islamischen Mudjahedin gegen das kommunistische Regierungssystem. Ende 1985 setzte er in Pakistan wieder eine Zivilregierung ein und ließ seine Präsidentschaft um weitere fünf Jahre verlängern. Am 17. August 1988 kam Zia ul-Haq bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Bahawalpur ums Leben.
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