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Windows Live® Suchergebnisse Luigi CherubiniEnzyklopädieartikel
Luigi Cherubini (1760-1842), italienischer Komponist. Luigi Carlo Zanobi Salvadore Maria Cherubini wurde am 14. September 1760 als Sohn eines Cembalisten in Florenz geboren und erhielt früh eine musikalische Ausbildung bei seinem Vater. Von 1778 bis 1782 studierte er Kontrapunkt bei Giuseppe Sarti in Venedig. Cherubini schrieb zahlreiche Kirchenmusikwerke und 13 Opern, bevor er 1788 nach Paris ging. Dort hatte er als Direktor des neu errichteten Conservatoire (1821-1841) großen Einfluss auf die Musik seiner Zeit. 1808 komponierte er sein größtes Kirchenmusikwerk, die dreiteilige Messe in F-Dur. Weiterhin entstanden eine Messe in C-Dur (1816), das Requiem in c-Moll (1817) sowie das Requiem in d-Moll (1836). Mit seinen späten Werken hatte Cherubini großen Einfluss auf die Kirchenmusik seiner Zeit besonders durch seine variantenreiche Ausprägung des kontrapunktischen Stiles. Er schrieb etwa 30 Opern, darunter Médée (1797; Medea) und Les deux journées ou Le porteur d’eau (1800; Der Wasserträger), die mit ihrem Thema der „Befreiung” ein Vorläufer von Ludwig van Beethovens Fidelio war. Außerdem komponierte er zahlreiche Motetten, Kantaten und Chorwerke und einige Streichquartette. Seine Abhandlung Cours de contrepoint (1835; Theorie des Kontrapunktes und der Fuge) wurde von dem französischen Komponisten Jacques Halévy herausgegeben. Luigi Cherubini starb am 14. März 1842 in Paris.
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