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Panamá

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Panamá (Flagge und Hymne)Panamá (Flagge und Hymne)
Artikelgliederung
1

Einleitung

Panamá, Republik im Südosten der zentralamerikanischen Landbrücke, am Isthmus von Panamá. Das vom Panamákanal durchzogene Land grenzt im Norden an das Karibische Meer, im Osten an Kolumbien, im Süden an den Pazifischen Ozean und im Westen an Costa Rica. Die Gesamtfläche des Landes beträgt einschließlich der Kanalzone 75 517 Quadratkilometer. Die Hauptstadt ist Panamá.

2

Land

Der Isthmus von Panamá gliedert das Land in einen westlichen und einen östlichen Teil. Panamás Küste am Karibischen Meer ist etwa 685 Kilometer lang, am Pazifischen Ozean rund 1 230 Kilometer. Den Küsten sind zahlreiche Inseln vorgelagert. Im Golf von Panamá auf der pazifischen Seite befindet sich der Archipiélago de las Perlas (Perlinseln), eine Gruppe von mehr als 100 Inseln unterschiedlicher Größe mit einer Gesamtfläche von rund 1 165 Quadratkilometern.

2.1

Physische Geographie

Der westliche Teil des Landes wird von der Serranía de Tabasará dominiert, die auch auf das Staatsgebiet von Costa Rica hinüberreicht. In diesem Gebirge erhebt sich im äußersten Westen von Panamá der erloschene Vulkan Barú; dieser auch unter dem Namen Chiriquí bekannte Berg ist mit 3 475 Meter Höhe der höchste Gipfel des Landes. Entlang der Karibikküste des östlichen Teils von Panamá erstrecken sich die Cordillera de San Blas und daran anschließend die Serranía del Darién mit maximalen Höhen knapp unter 1 000 Metern. Südlich von diesen beiden Bergketten breitet sich das Tiefland von Darién aus.

Die Gebirge sind Quellgebiet einer Vielzahl von Flüssen. Aufgrund der geringen Breite des Landes sind sie kurz und münden oft bereits nach weniger als 100 Kilometer Länge in das Meer. Zu den wichtigsten Flüssen des Landes gehören der Tuira und der bei Gatun durch einen Damm aufgestaute Chagres. Der dadurch entstandene künstliche See ist ein wichtiger Abschnitt des Panamákanals.

Beide Küsten Panamás sind stark durch Buchten und Landvorsprünge gegliedert. Größte Halbinsel ist die Península de Azuero an der pazifischen Seite; sie wird durch zwei weit ins Festland hineinreichende Buchten – den Golf von Chiriquí im Westen und den Golf von Panamá im Osten – begrenzt. Der Nationalpark Coiba im Golf von Chiriquí erstreckt sich über die Insel Coiba und einige kleinere Inseln und umfasst auch Meeresgebiete. Zum Schutz der Vogelwelt in den Regenwaldbeständen und der Meeresfauna wurde der Nationalpark 2005 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

2.2

Klima

Panamá hat tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen. In den Küstengebieten liegen die mittleren Jahrestemperaturen zwischen 23 und 27 °C, in höheren Lagen der Gebirge um 20 °C. Während die karibische Küste unter dem Einfluss des Passats bei Jahresniederschlägen zwischen 3 000 und 4 500 Millimetern immerfeucht ist, herrscht auf der pazifischen Seite bei wechselfeuchtem Klima mit Jahresniederschlägen um 2 000 Millimeter eine ausgeprägte Trockenzeit (Januar bis April).

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