Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Potenz (Mathematik)

Windows Live® Suchergebnisse

  • Potenz – Wikipedia

    Potenz (von lateinisch potentia = Kraft, Vermögen, Fähigkeit) steht für: Ökologische Potenz, Physiologische Potenz, die Anpassungsfähigkeit von Organismen oder ...

  • Viagra Potenzmittel Potenz Potenzstörungen Erektionsstörungen ...

    Actra-SX ist ein absolut natürliches Potenz Mittel das gegen Potenzstörungen, Impotenz, Erektionsstörungen, Erektile Dysfunktion etc. hilft. Dieses Produkt bestellen Sie über ...

  • Potenz (Mathematik) – Wikipedia

    Das Potenzieren ist wie das Multiplizieren seinem Ursprung nach eine abkürzende Schreibweise für eine wiederholte mathematische Rechenoperation.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Potenz (Mathematik)

Enzyklopädieartikel

Potenz (Mathematik), mehrfache Multiplikation einer Zahl mit sich selbst. Das Produkt, d. h. das Ergebnis der Multiplikation, a×a einer Zahl a mit sich selbst wird in der Mathematik üblicherweise als „die zweite Potenz der Zahl a” genannt; häufig sind auch die Bezeichnungen „a hoch 2” oder „das Quadrat von a” anzutreffen. Unter der dritten Potenz von a oder „hoch drei” versteht man a×a×a. Allgemeiner ist die m-te Potenz von a, auch „hoch m” genannt und am geschrieben, das Produkt von Faktoren, von denen jeder gleich a ist. Beispielsweise entspricht

25 = 2×2×2×2×2 = 32.

Zweite Potenzen von ganzen Zahlen werden auch als Quadratzahlen bezeichnet, weil der Flächeninhalt eines Quadrats mit Seitenlänge a gerade a2 beträgt. In vergleichbarer Weise bezeichnet man die dritten Potenzen ganzer Zahlen als Kubikzahlen (lateinisch cubus: Würfel), weil der Rauminhalt eines Würfels mit Seitenlänge a gerade a3 beträgt. Die Folge der Potenzen einer Zahl, z. B. 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, …, bezeichnet man auch als eine „geometrische Progression” (im besonderen Unterschied zu einer arithmetischen Progression wie 2, 4, 6, 8, 10, 12, …). Bei dem Ausdruck am ist a die Basis (seltener auch Grundzahl genannt) und m der Exponent (seltener Hochzahl genannt).

Für Potenzen gelten folgende Rechenregeln:

  • am+n = am×an;
  • (a×b)m = am×bm;
  • (am)n = am×n;
  • wenn a > 1 und n < m, dann an < am.

Dabei ist die Schreibung stets so zu verstehen, dass, falls Klammern nichts anderes vorschreiben, die Potenzierung enger bindet als Punkt- oder Strichrechnung. Folglich bedeutet a×b3 so viel wie a×b×b×b und nicht etwa a×b×a×b×a×b.

1m ist stets gleich 1. Naheliegenderweise versteht man unter a1 einfach a. Ferner gilt per Definition a0 = 1, auch dann, wenn a = 0 ist; daher gilt 0m = 0 nur, falls m > 0. Für Zahlen ungleich 0 definiert man außerdem a-m = 1/(am). Dies ist die einzige Möglichkeit, negative Potenzen so zu definieren, dass die obigen Potenzrechenregeln für alle ganzen Zahlen m und n gelten (positive, negative und null).

Die Umkehroperation der Potenzierung mit dem Exponenten m wird als m-te Wurzel bezeichnet, d. h., die m-te Wurzel der Zahl a entspricht derjenigen Zahl b, die bm = a erfüllt. Ist m eine gerade Zahl, macht diese Vorschrift nur für positives a einen Sinn; in diesem Fall ist b auch positiv zu wählen.

Die Potenzierungsoperation kann auf rationale Zahlen (Bruchzahlen) als Exponenten ausgeweitet werden, wobei die oben genannten Rechenregeln bestehen bleiben. Dies geht wieder nur auf eine Weise: Wenn m und n ganz sind, dann ist am/n die n-te Wurzel aus am. Außerdem kann (für positives a) die Operation auf reelle Zahlen als Exponenten ausgedehnt werden, wobei die Rechenregeln weiter bestehen. Daher lässt sich der Ausdruck ax als Funktion von x auffassen, die Exponentialfunktion.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft