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Magnetkies

Enzyklopädieartikel

Magnetkies, auch Pyrrhotin oder Magnetopyrit (von griechisch pyrrhos: feuerfarben), magnetisches und sulfidisches Eisenerz mit der chemischen Formel Fe1-xS.

Magnetkies ist an der Bildung von Gesteinen beteiligt und enthält fast immer Cobalt und Nickel. Das gelbe oder braune Mineral ist undurchsichtig und glänzt metallisch. Es gehört ins hexagonale Kristallsystem, bildet selten kleine Kristalle in Form sechseckiger Tafeln aus, meist aber derbe Aggregate. Seine Härte liegt zwischen 3,5 und 4,5, seine Dichte zwischen 4,58 und 4,64 Gramm pro Kubikzentimeter.

Magnetkies kommt in basischen Tiefengesteinen wie Gabbro vor, in Pegmatiten, Gängen und Basalten. Magnetkies enthält meist Eisennickelkies (Pentlandit) und ist daher ein wichtiges Nickelerz. Lagerstätten befinden sich im Bayerischen Wald (Bodenmais), in Freiberg, Schweden, Brasilien. Die größte Nickelmagnetkies-Lagerstätte der Welt liegt in Sudbury in der kanadischen Provinz Ontario.

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