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MaineEnzyklopädieartikel
Artikelgliederung
Vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg beruhte das Wirtschaftswachstum in Maine auf der Versorgung der amerikanischen Nation mit Holzprodukten und Eis zur Lebensmittelkonservierung. Weitere Wachstumsbranchen waren die Granit- und Kalksteinproduktion, die Textil- und Fischereiindustrie sowie der Schiffbau. Die steigenden Anforderungen an das Transportwesen sorgten für eine Forcierung des Eisenbahnbaues. Nach dem Bürgerkrieg trug das Aufkommen von Dampfschiffen und der Abzug der Textilindustrie aus Neuengland zum Niedergang der Wirtschaft bei. Maine verlegte sich zunehmend auf die Produktion von Zellstoff und Papier; zudem spielte ab den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts der Tourismus eine immer größere Rolle. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden in Maine mehrheitlich die Kandidaten der Demokratischen Partei unterstützt. Der Demokrat Edmund Muskie wurde zweimal zum Gouverneur gewählt. Nationale Bekanntheit erreichte er zunächst als US-Senator und später als Außenminister unter US-Präsident Jimmy Carter. Nach dem 2. Weltkrieg hatte man in Maine mit dem Problem der ländlichen und städtischen Armut zu kämpfen. In den siebziger und achtziger Jahren kam es zu erbitterten Kontroversen um Energie- und Umweltschutzfragen, als Bürgerinitiativen immer wieder versuchten, die Betriebsgenehmigung für das einzige Kernkraftwerk des Staates aufheben zu lassen. In den achtziger Jahren kam es wie in den meisten anderen Neuenglandstaaten auch zu einem Wirtschaftsaufschwung; zwischen 1980 und 1989 stieg Maine in der Rangfolge der Bundesstaaten bezüglich des verfügbaren Pro-Kopf-Einkommens der Bürger vom 39. auf den 21. Platz.
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