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Miguel Alemán Valdés

Enzyklopädieartikel

Miguel Alemán Valdés (1902-1983), Staatspräsident von Mexiko (1946-1952).

1930 zog Alemán Valdés als Abgeordneter des Bundesstaates Veracruz in den Bundeskongress ein, 1935 wurde er Senator, 1936 Gouverneur. Von 1940 bis 1945 war er Innenminister, trat dann aber von seinem Amt zurück, um als Vertreter der Nationalen Revolutionspartei für das Amt des Staatspräsidenten zu kandidieren. Ab 1946 – er war inzwischen Präsident geworden – arbeitete Alemán Valdés an der Umsetzung eines umfangreichen Industrialisierungsprogramms, u. a. mit Hilfe eines bedeutenden Kredits, den er 1947 mit den Vereinigten Staaten ausgehandelt hatte. Alemán Valdés trug mit öffentlichen Programmen zum Ausbau der Infrastruktur Mexikos bei, z. B. die Ausweitung des Schienennetzes und die Verbesserung der Wasserversorgung in Mexiko-Stadt. Seine Regierung sah sich allerdings auch Korruptionsvorwürfen ausgesetzt. In den späten Jahren seiner Amtszeit bemühte sich Alemán Valdés vor allem um die Förderung des Tourismus. Die Austragung der Olympischen Spiele 1968 in Mexiko-Stadt geht zum großen Teil auf seine Initiative zurück.

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