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Windows Live® Suchergebnisse Eric ClaptonEnzyklopädieartikel
Eric Clapton, eigentlich Eric Patrick Clapp, (*1945), englischer Rock- und Bluesmusiker (Gitarrist, Sänger und Songwriter). Bekannt wurde er für seinen lyrischen Gitarrenstil und seine Vorliebe für Bluestechniken, mit denen er seine Rockmusik einfärbt. Clapton wurde am 30. März 1945 in Ripley (England) geboren. Unter dem Eindruck seines großen Vorbilds Chuck Berry begann er im Alter von 17 Jahren, Gitarre zu spielen. Nachdem er sein Kunststudium abgebrochen hatte, war er Mitglied einer Reihe namhafter Bands wie der Yardbirds, der Bluesbreakers, Cream, Blind Faith und Derek and the Dominos. In dieser Zeit entwickelte Clapton unter dem Einfluss von B. B. King seinen Gitarrenstil zu solcher Perfektion, dass er innerhalb kurzer Zeit als einer der besten und vielseitigsten Gitarristen der Szene galt. Seine flinken Hände trugen ihm den ironisch-respektvollen Spitznamen „Slowhand” ein. 1970 entstand mit Derek and the Dominos das exzellente Doppelalbum Layla und die gleichnamigen Hitsingle. Darauf zog sich Clapton für einige Jahre zurück und setzte seine Karriere mit seinem Auftritt beim legendären Londoner Rainbow Concert (1973) und der Soloplatte 461 Ocean Boulevard (1974) fort. I Shot the Sheriff, die Coverversion eines Bob-Marley-Songs, erreichte im Sommer 1974 Platz eins der amerikanischen Charts. Mit Slowhand (1977) bestätigte er seinen Ruf als außergewöhnlicher Rockgitarrist. Clapton spielte neben eigenen Platten und Konzerten häufig auch bei anderen Musikern wie John Lennon, Stephen Stills, Billy Preston, Bob Dylan, The Band, Phil Collins, Ry Cooder, Tina Turner, Lionel Richie und vielen anderen. Zu seinen bekanntesten Aufnahmen gehören außerdem No Reason to Cry (1976), Backless (1978), Just One Night (1979), Money & Cigarettes (1983) und Behind the Sun (1985). 1993 gewann er sechs Grammy Awards, u. a. den Preis für das Album des Jahres für Unplugged und den Preis für den Song des Jahres für Tears in Heaven, das er anlässlich des Todes seines vierjährigen Sohnes Conor geschrieben hatte. Für das Album Pilgrim (1998) arbeitete Clapton mit versierten Klangtüftlern zusammen, die seine Songs und sein Gitarrenspiel mit zeitgenössischem Popsound vermischten. Für sein Lied My Father’s Eyes wurde er 1999 als bester Popsänger ausgezeichnet. Die Zusammenarbeit mit seinem Vorbild B. B. King ist auf dem Album Riding with the King (2000) dokumentiert und enthält B.-B.-King-Songs, Bluesstandards und neueres Material. Mit Reptile (2001) legte Clapton in bewährter Manier ein routiniertes Bluesalbum vor. Die 14 Stücke der CD Me & Mr. Johnson (2004) bilden eine Hommage an den großen Bluesmusiker Robert Johnson. Nach Back Home (2005) entstand in Zusammenarbeit mit dem als Vorbild und Inspirationsquelle verehrten J. J. Cale das abgeklärte Album The Road to Escondido (2006). Unter dem Titel The Autobiography (2007; Mein Leben) veröffentlichte Clapton seine Memoiren.
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