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Friesische Inseln

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Sandstrand auf der Insel AmrumSandstrand auf der Insel Amrum

Friesische Inseln, Inselgruppe in der Nordsee vor der Küste der Niederlande, Deutschlands und Dänemarks. Die Friesischen Inseln gliedern sich in Westfriesische, Ostfriesische und Nordfriesische Inseln.

Die Gruppe der Westfriesischen Inseln umfasst die zu den Niederlanden gehörenden Inseln Texel, Terschelling, Vlieland, Ameland, Schiermonnikoog, Rottumerplaat und Rottumeroog. Die Ostfriesischen Inseln Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge befinden sich zwischen den Mündungen der Flüsse Ems und Weser und zählen zum Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Die Nordfriesischen Inseln Nordstrand, Pellworm, die Halligen, Amrum, Föhr, Sylt, Rømø und Fanø erstrecken sich nördlich der Mündung der Elbe entlang der Halbinsel Jütland bis vor die Küste des südlichen Dänemark. Mit Ausnahme der dänischen Inseln Rømø und Fanø gehören sie ebenfalls zu Deutschland.

Die Friesischen Inseln werden überwiegend von Flachland eingenommen, das von einzelnen Dünen und Moränen überragt wird. Zum Schutz vor Überflutungen wurden auf vielen der Inseln Deiche und Dämme errichtet. Trotz dieser Anstrengungen kann nicht verhindert werden, dass einige Friesische Inseln aufgrund von Sturmfluten und Meeresbrandung kontinuierlicher Abtragung unterliegen.

Die Bewohner der Inseln sind größtenteils in der Landwirtschaft tätig. Neben dem Ackerbau (überwiegend Kartoffeln) sind auch Schaf- und Viehzucht von Bedeutung. Vor allem im Sommer spielt der Tourismus wirtschaftlich eine große Rolle.

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