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Windows Live® Suchergebnisse FäröerEnzyklopädieartikel
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Färöer (dänisch Færøerne, färöisch Føroyar), zu Dänemark gehörende Inselgruppe im nördlichen Atlantik zwischen den Shetland-Inseln und Island. Strømø (Streymoy), Østerø (Eysturoy), Syderø (Suðuroy), Sandø (Sandoy) und Bordø (Borðoy) sind die wichtigsten der 22 Inseln, von denen 17 bewohnt sind. Die Inselgruppe hat eine Gesamtfläche von 1 399 Quadratkilometern.
Die Färöer-Inseln bildeten sich im Tertiär durch eine gewaltige Basalteruption unter der Meeresoberfläche. Die Topographie der Inseln zeichnet sich durch Steilabbrüche und von tiefen Klüften durchzogene Hochplateaus aus. Die Färöer-Inseln werden von einer Vielzahl von Fjorden durchzogen, ihre Küsten sind stark zerklüftet. Der Gipfel des Slættaratindur auf Østerø ist mit 882 Metern die höchste Erhebung. Das Klima ist ozeanisch geprägt mit relativ kühlen Sommern und milden Wintern, die mittleren Monatstemperaturen liegen im Juli bei 11 °C, im Januar um 3 °C. Der Jahresniederschlag beträgt zwischen 1 300 und 1 700 Millimetern, Regen fällt an circa 280 Tagen im Jahr. Die Inseln sind nahezu baumlos und überwiegend mit Wiesen, Heiden und Mooren bedeckt.
Die Einwohnerzahl beträgt etwa 47 800 (2008). Hauptstadt der Färöer ist Tórshavn (etwa 18 000 Einwohner) an der Südküste der Insel Strømø; die Stadt verfügt über einen eisfreien Hafen, den wichtigsten der Inselgruppe. Die Färinger (Färöer) sind skandinavischer Abstammung und sprechen neben der offiziellen Sprache Färöisch auch Dänisch, das als Bildungs- und Verkehrssprache dient. Etwa 95 Prozent der Bewohner sind Protestanten. Das jährliche Wachstum der Bevölkerung liegt bei circa 0,2 Prozent.
Die Färöer-Inseln verfügen seit 1948 über politische Autonomie in allen inneren Angelegenheiten, außenpolitisch werden die Inseln von Dänemark vertreten. Die 32 Abgeordneten des Parlaments (Løgting) werden für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Die Inselgruppe entsendet zwei Volksvertreter in das dänische Parlament.
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