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Windows Live® Suchergebnisse I. A. RichardsEnzyklopädieartikel
I. A. Richards (1893-1979), britischer Sprach- und Literaturwissenschaftler. Ivor Armstrong Richards wurde am 26. Februar 1893 in Sandbach (Cheshire) geboren. Er studierte in Cambridge, wo er auch von 1926 an eine Professur innehatte. Von 1939 bis 1963 war er Professor an der Harvard University. Gemeinsam mit dem britischen Psychologen und Pädagogen Charles Kay Ogden verfasste Richards die Schrift The Meaning of Meaning (1923, Die Bedeutung der Bedeutung), eine Studie über Semantik aus historischer und kritischer Sicht. Principles of Literary Criticism (1924, Prinzipien der Literaturkritik), Science and Poetry (1926) und insbesondere Practical Criticism (1929) leiteten eine neue Epoche in der universitären Vermittlung des Englischen ein. Richards betonte die Bedeutung des textgetreuen Lesens und warnte vor gefühlsbetonten Interpretationen, Verallgemeinerungen und allzu flüchtigem Lesen. Mit seinen Schriften beeinflusste Richards die Entwicklung des New criticism, der die Literaturwissenschaft zwischen 1930 und 1960 entscheidend prägte. Zu seinen weiteren Werken zählen: Coleridge on Imagination (1934), eine Studie über Theorie des Dichters Samuel Taylor Coleridge zur gestaltenden Kraft der Imagination; Basic English and Its Uses (1943) über die Vereinfachung der Kommunikation mittels einer auf einen Wortschatz von 850 Wörtern reduzierten Variante der englischen Sprache; The Screens and Other Poems (1960); der Essayband So Much Nearer (1968) und die Gedicht- und Schauspielsammlung Internal Colloquies (1973). Richards starb am 7. September 1979 in Cambridge (Cambridgeshire).
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