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  • Freie Verse

    Freie Verse (mask.) Gereimte Verszeilen von beliebiger Länge, metrisch geregelt, meist in Jamben (s. Bsp. 1) oder Trochäen; Reimordnung und Strophen gliederung sind frei.

  • Freie Verse - Vielfalt - IRCLOVE Persönlichkeiten

    3. Splitter - Gedicht - Zeit, Momente - Sicherheit: öffentlich, 09.06.2007 23:00:33, 0.69KB: 141 Lesungen, 0 Kommentare

  • Freie Verse

    Lyrik - Freie Verse: Gedichte ohne Reimbindung, strophische Ordnung und durchgehendes Versmaß. Dabei erfüllt der - durch abweichende ...

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Freie Verse

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Walt WhitmanWalt Whitman

Freie Verse (französisch: vers libre), ursprünglich Bezeichnung für die Verse des italienischen Madrigals sowie der französischen und deutschen Fabeln und Komödien im 18. Jahrhundert (La Fontaine, Molière, Gellert, Lessing etc.). Seit dem 19. Jahrhundert wird der Begriff für eine reimlose Dichtung verwendet, in der keine Rücksicht auf Regeln des Versmaßes genommen wird. Er geht zurück auf das Verfahren von Gustave Kahn, Rimbaud und anderer französischer Symbolisten. Die Absicht dieser Gruppe war es, die französische Poesie von den Beschränkungen des Versmaßes zu befreien. Sie berief sich auf den amerikanischen Dichter Walt Whitman als einem ihrer Vorläufer und verfasste in der Regel reimlose Verse unterschiedlicher Länge und Kadenzen. Emotionalität drückt sich hier allein über den Rhythmus aus. Zahlreiche Gedichte von Dichtern der Moderne wie Ezra Pound und Carl Sandburg zeichnen sich durch freie Verse aus. In Deutschland benutzten die Expressionisten Ernst Stadler und Franz Werfel den freien Vers.

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