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  • William Henry Bragg – Wikipedia

    Sir William Henry Bragg (* 2. Juli 1862 in Wigton; † 12. März 1942 in London) war ein britischer Physiker und Physik-Nobelpreisträger.

  • Bragg

    Sir William Henry Bragg (1862 - 1945) britischer Physiker und William Lawrence Bragg (1890 - 1971) britischer Physiker. Sir William Henry Bragg wurde am 2.

  • Bragg

    Sir William Henry Bragg Bragg, Sir William Henry (1862-1942), britischer Physiker und Nobelpreisträger. Bragg und sein Sohn, Sir William Lawrence Bragg, teilten sich 1915 den ...

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Sir William Henry Bragg

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Sir William Henry BraggSir William Henry Bragg

Sir William Henry Bragg (1862-1942), britischer Physiker und Nobelpreisträger.

Bragg wurde am 2. Juli 1862 in Wigton (Cumbria) geboren. Er besuchte das King William’ College auf der Isle of Man und studierte anschließend am Trinity College in Cambridge. 1886 erhielt der damals 24-jährige einen Ruf der Universität Adelaide (Südaustralien) und übernahm dort den Lehrstuhl für Mathematik und Physik. 1906 folgte die Mitgliedschaft in der Royal Society. Nach mehr als 20 Jahren kehrte der Physiker 1909 nach England zurück und erhielt eine Professorenstelle der Universität von Leeds. Vier Jahre später wurde Bragg Professor für Physik an der Universität London. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten befasste sich Bragg mit Phänomenen der Radioaktivität und der Röntgenstrahlung. So erforschte der Wissenschaftler beispielsweise das Absorptions- und Ionisationsverhalten radioaktiver Strahlung in Abhängigkeit vom Abstand der Strahlenquelle. 1913 entwickelte Bragg gemeinsam mit seinem Sohn Lawrence die so genannte Drehkristallmethode, ein Analyseverfahren zur Bestimmung von Kristallstrukturen auf der Basis von Röntgenbeugung (Kristallographie). Mit diesem Verfahren gelang es den Physikern den atomaren Aufbau einiger Minerale und Legierungen aufzuklären sowie die Wellenlänge von Röntgenstrahlen zu bestimmen. Im Mittelpunkt stand dabei das von den Forschern aufgestellte und nach ihnen benannte Bragg’sche Gesetz, das die Beziehung zwischen dem Beugungswinkel Θ, der Wellenlänge des Röntgenstrahls λ und dem Netzebenenabstand d wiedergibt: n λ = 2sin Θ. Für diese Leistungen erhielten Vater und Sohn 1915 den Nobelpreis für Physik.

Während des 1. Weltkrieges arbeitete Bragg für die britische Admiralität. 1920 wurde der Wissenschaftler in den Adelsstand erhoben, zum Präsidenten der Physical Society ernannt und erhielt die Ehrenmitgliedschaft des Trinity College (honorary fellow). Ab 1923 war Bragg Chemieprofessor an der Royal Institution in London, von 1935 bis 1940 leitete er die Royal Society. Der Nobelpreisträger starb am 12. März 1942 in London.

Siehe auch Sir William Lawrence Bragg

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