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  • George Fox – Wikipedia

    George Fox (* Juli 1624 in Drayton-in-the-Clay, Leicestershire, heute Fenny Drayton; † 13. Januar 1691) war einer der Gründerväter der Quäker („Religiöse Gesellschaft der ...

  • FOX, George

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  • George Fox - Ökumenisches Heiligenlexikon

    Gedenktag evangelisch: 14. Januar: Gedenktag anglikanisch: 13. Januar: Name bedeutet: der Landmann (griech.) Prediger, Begründer der Quäker * im Juli 1624 in Drayton-in-the-Clay ...

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George Fox

Enzyklopädieartikel

George Fox (1624-1691), englischer Religionsführer und Gründervater der Quäker. Mit 19 Jahren bekundete er, mystische Offenbarungen zu haben, in denen Gottes Stimme ihn aufforderte, sein Leben ganz in Jesu Dienst zu stellen. Fox nahm dies als Zeichen dafür, dass sich jeder von seinem „inneren Licht” leiten lassen solle. Um die Erleuchtung zu empfangen, müsse der Gläubige in absoluter Ruhe ausharren, bis ihn ein heftiges, zur Erkenntnis führendes Zittern (englisch quaking) überfalle.

1647 begann Fox, seine Lehre vom „inneren Licht” zu verkünden. Entgegen der Auffassung der traditionellen Kirche forderte er, der Gläubige müsse mit Gott selbst in Verbindung treten. Bald versammelte Fox zahlreiche Anhänger um sich, die mit Repressionen von staatlicher und kirchlicher Seite zu kämpfen hatten. Bei einem gegen ihn angestrengten Prozess ermahnte Fox 1650 den Richter, vor dem Wort Gottes zu „zittern”. Dieser bezeichnete den Angeklagten und seine Schüler daraufhin verächtlich als Quäker und schuf damit den Namen der Gruppierung.

Trotz fortgesetzter Verfolgungen wuchs die Bewegung in dieser Zeit weiter und breitete sich vor allem im Nordwesten Englands aus. 1673 sperrte man ihn erneut ein, diesmal wiederum für zwei Jahre. 1677 und 1684 fuhr er trotz Krankheit nach Deutschland und Holland und predigte, wo immer man es ihm gestattete. Die Quäker hatten sich mittlerweile fest etabliert, so dass Fox seine letzten Jahre in England verbringen konnte, wo er Schulen einrichtete und um Unterstützung für die Toleranzakte warb. Fox verfasste mehrere posthum veröffentlichte Werke, darunter ein Tagebuch (1694) und eine Epistelsammlung (1698).

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