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    Starportrait zu Anthony Hopkins! MovieMaze.de mit den aktuellen Stars von Film. DVD und Kino! ... Beruf: Schauspieler & Regisseur Geburt: 31. Dezember 1937 in Port Talbot, Wales

  • Anthony Hopkins - Wikipedia, the free encyclopedia

    Sir Philip Anthony Hopkins , CBE (born December 31 , 1937 ) is an Academy Award -, Golden Globe -, double Emmy -, triple BAFTA - and Saturn Award -winning Welsh film , stage and ...

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Sir Anthony Hopkins

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Sir Anthony HopkinsSir Anthony Hopkins

Sir Anthony Hopkins (*1937), britisch-amerikanischer Schauspieler. Für die Darstellung eines psychopathischen Serienmörders in dem Thriller The Silence of the Lambs (1991; Das Schweigen der Lämmer) wurde der wandlungsfähige Schauspieler mit einem Oscar ausgezeichnet.

Hopkins wurde am 31. Dezember 1937 in Port Talbot (Südwales) geboren. Nachdem er die Schule abgebrochen und sechs Monate in einer Stahlfabrik gearbeitet hatte, studierte er ab 1955 am Cardiff College of Drama, wo Sean Connery sein Mitstudent war. Nach dem Wehrdienst und mehreren Stationen als Regieassistent absolvierte Hopkins eine Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Arts (1961-1963). Es folgten kürzere Engagements an verschiedenen britischen Bühnen, bis er 1965 von Sir Laurence Olivier, dem Leiter des Ensembles, in die National Theatre Company aufgenommen wurde. Hier erwarb er sich den Ruf eines exzellenten Charakterdarstellers. Höhepunkte seiner Theaterlaufbahn waren sein Broadwaydebüt in Equus von Peter Shaffer (1975), für das er mehrfach ausgezeichnet wurde, seine Rolle in Harold Pinters Old Times (New York, 1984) und der Titelpart in Shakespeares King Lear (London, 1986).

Schon während der fünfziger Jahre hatte Hopkins in einigen Kinoproduktionen Nebenrollen übernommen. Seine erste bedeutende Rolle hatte er an der Seite von Peter O’Toole und Katherine Hepburn als junger Richard Löwenherz in dem mit drei Oscars prämierten Historienfilm The Lion in Winter (1968; Der Löwe im Winter). In der Folge war er in zahlreichen britischen und Hollywood-Produktionen zu sehen, jedoch gefährdete er seine Karriere während der siebziger Jahre mehrmals durch Alkoholprobleme und erwarb sich den Ruf eines misanthropischen Einzelgängers. Bemerkenswerte Beispiele seiner Schauspielkunst zeigte Hopkins in der Verfilmung des Bühnenstücks von Henrik Ibsen A Doll’s House (1973; Nora – Ein Puppenheim), in Richard Lesters Thriller Juggernaut (1974; 18 Stunden bis zur Ewigkeit) und in Richard Attenboroughs mit einem Starensemble besetztem Kriegsfilm A Bridge Too Far (1976; Die Brücke von Arnheim). Sein bis dahin größter Erfolg kam mit der Hauptrolle in David Lynchs kunstvollem Drama The Elephant Man (1980; Der Elefantenmensch), in dem er an der Seite von John Hurt, Anne Bancroft und John Gielgud agierte. Weitere bedeutende Filmrollen Hopkins’ in der ersten Hälfte der achtziger Jahre waren Quasimodo in der Victor-Hugo-Verfilmung The Hunchback of Notre-Dame (1982; Der Glöckner von Notre-Dame) und Kapitän William Bligh in The Bounty (1984; Die Bounty). Mitte der achtziger Jahre zog sich Hopkins vorübergehend aus Hollywood zurück und spielte in einigen ambitionierten englischen Filmen.

1991 leitete seine eindrucksvolle Verkörperung des psychopathischen Serienkillers Hannibal Lecter in Jonathan Demmes stilbildendem Thriller The Silence of the Lambs (Das Schweigen der Lämmer), wo er neben Jodie Foster agierte, die erfolgreichste Phase seiner Karriere ein. Für seine Leistung wurde der vielseitige Charakterdarsteller mit einem Oscar ausgezeichnet. Danach spielte Hopkins in kurzer Folge in zahlreichen anspruchsvollen internationalen Filmen, darunter das viktorianische Sittengemälde Howards End (1991; Wiedersehen in Howards End) von James Ivory, die Charlie-Chaplin-Hommage Chaplin (1991; Chaplin) von Richard Attenborough, die Neuverfilmung des Bram-Stoker-Horrorklassikers Bram Stoker’s Dracula (1992; Bram Stoker’s Dracula) von Francis Ford Coppola, das psychologische Drama The Remains of the Day (1993; Was vom Tage übrig blieb) von Ivory, für das Hopkins eine Oscar-Nominierung als bester Darsteller erhielt, die C.-S.-Lewis-Filmbiographie Shadowlands (1993; Shadowlands – Ein Geschenk des Augenblicks) von Attenborough und der Berlin-Thriller The Innocent (1993; … und der Himmel steht still) von John Schlesinger. 1992 wurde Hopkins in den Adelsstand erhoben.

Seine enorme Wandlungsfähigkeit stellte Hopkins, mittlerweile einer der gefragtesten Filmschauspieler weltweit, anschließend in Alan Parkers T.-C.-Boyle-Verfilmung The Road to Wellville (1994; Willkommen in Wellville), in Edward Zwicks Familienepos Legends of the Fall (1994; Legenden der Leidenschaft) und in der Titelrolle von Oliver Stones Nixon (1995; Nixon) unter Beweis, für die er eine weitere Oscar-Nominierung erhielt. Es folgten u. a. Rollen als Pablo Picasso in James Ivorys Surviving Picasso (1996; Mein Mann Picasso), als US-Präsident John Quincy Adams in Steven Spielbergs Sklavenhandelsdrama Amistad (1997; Amistad, Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller), als mit dem personifizierten Tod konfrontierter Medienmogul in Meet Joe Black (1998; Rendezvous mit Joe Black), als gealterter Zorro, der seinen Nachfolger (Antonio Banderas) heranzieht, im Mantel-und-Degen-Film The Mask of Zorro (1998; Die Maske des Zorro) und als unter Berggorillas lebender verwilderter Anthropologe in John Turteltaubs Psychothriller Instinct (1999; Instinkt). 2000 erhielt Hopkins zusätzlich zur britischen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

In Ridley Scotts Hannibal (2001; Hannibal) und Brett Ratners Red Dragon (2002; Roter Drache), den Fortsetzungen von The Silence of the Lambs, spielte Hopkins erneut den kannibalistischen Psychopathen Hannibal Lecter, dem er durch seine nuancierten Darstellungen bemerkenswerte psychologische Tiefe verlieh und der zu einem der populärsten Filmbösewichte der Kinogeschichte wurde. Danach übernahm Hopkins die Hauptrollen in zwei Literaturverfilmungen, in Hearts in Atlantis (2001; Hearts in Atlantis) nach Stephen King und in The Human Stain (2003; Der menschliche Makel) nach Philip Roth. Nach Oliver Stones monumentalem Historienfilm Alexander (2004; Alexander), in dem er Ptolemaios, den Weggefährten Alexanders des Großen verkörperte, spielte Hopkins Hauptrollen in den Independent-Filmen Proof (2005; Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn) und The World’s Fastest Indian (2005; Mit Herz und Hand). In großen Hollywood-Unterhaltungsfilmen übernahm er nur noch Nebenrollen.

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