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Adrienne Rich

Enzyklopädieartikel

Adrienne Rich (*1929), amerikanische Lyrikerin und Essayistin, geboren in Baltimore (Maryland). 1951 schloss Rich ihr Studium am Radcliffe College ab. Im selben Jahr wurde sie für ihre erste Gedichtsammlung, A Change of World, mit dem Yale Younger Poets Award ausgezeichnet.

Rich wurde vor allem für ihre Darstellung der Erfahrungen von Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft bekannt. 1974 erhielt sie für Diving into the Wreck, eine Sammlung von Gedichten, die Themen wie Sprache, Mythos und die historische Entwicklung der Rolle der Frau behandeln, den National Book Award. Ihr Werk umfasst die essayistischen Arbeiten des Bandes Of Women Born: Motherhood as Experience and Institution (1976; Von Frauen geboren: Mutterschaft als Erfahrung und Institution) und Blood, Bread and Poetry. 1979-1985 (1986) sowie die Gedichtbände The Dream of a Common Language (1978; Der Traum einer gemeinsamen Sprache), Your Native Land, Your Life (1986) und An Atlas of the Difficult World (1992).

Während ihres beruflichen Lebens war Rich in der Frauenbewegung aktiv und setzte sich für die Durchsetzung der Bürgerrechte und gegen den Krieg ein. Diese Anliegen spiegeln sich in einem Großteil ihres dichterischen Werkes. Ihre sensiblen und zugleich kritischen Werke machen sie zu einer bedeutenden feministischen Lyrikerin des 20. Jahrhunderts.

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