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    Kurt Beck (* 5. Februar 1949 in Bad Bergzabern ) ist ein deutscher Politiker ( SPD ). Seit 1994 ist er Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und damit dienstältester ...

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Kurt Beck

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Kurt BeckKurt Beck

Kurt Beck (*1949), deutscher Politiker (SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (seit 1994), Vorsitzender der SPD (seit 2006).

Kurt Beck wurde am 5. Februar 1949 in Bad Bergzabern geboren. Nach dem Volksschulabschluss absolvierte er eine Lehre als Elektromechaniker und besuchte daneben die Abendrealschule. 1972 trat er in die SPD ein und arbeitete zunächst in Personalräten und auf Regionalebene in der Partei mit. 1979 kam er als Abgeordneter in den Landtag von Rheinland-Pfalz, wo er sich besonders im Bereich der Sozialpolitik einen Namen machte. Rudolf Scharping, der eng mit Beck zusammenarbeitete, schlug ihn 1993 als seinen Nachfolger für die Ämter des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten und des SPD-Landesvorsitzenden vor. Als Scharping im Oktober 1994 als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion nach Bonn wechselte, löste ihn Beck als Ministerpräsident ab; bereits im Dezember 1993 hatte er den Vorsitz der rheinland-pfälzischen SPD übernommen.

Die Landtagswahlen im März 1996 bestätigten – zwar unter Verlusten gegenüber 1991 – die SPD als stärkste Kraft im Land; Beck blieb Ministerpräsident und führte die sozialliberale Koalition fort. Ihren Stimmenzuwachs in den Landtagswahlen vom März 2001 von knapp 5 Prozentpunkten gegenüber 1996 verdankte die SPD vor allem der Popularität Becks. 2003 wurde Beck stellvertretender Vorsitzender der Bundes-SPD und 2005 rückte er zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden des neu gewählten Parteivorsitzenden Matthias Platzeck auf. Bei den Landtagswahlen im März 2006 gewann die SPD dank der Beliebtheit des „Landesvaters” Beck erneut hinzu und verfügte nun sogar über die absolute Mehrheit der Mandate im Landtag. Becks Angebot, die 15-jährige gute Zusammenarbeit fortzusetzen, lehnte die FDP ab, so dass Beck nun die einzige SPD-Alleinregierung in einem Bundesland anführte.

Nach dem überraschenden Rücktritt Platzecks vom Parteivorsitz im April 2006 übernahm Beck zunächst kommissarisch das Amt des Parteivorsitzenden; auf einem Sonderparteitag der SPD wurde er am 14. Mai 2006 mit gut 95 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt.

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