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Windows Live® Suchergebnisse Heiner BrandEnzyklopädieartikel
Heiner Brand (*1952), deutscher Handballer; Weltmeister 1978, sechsfacher deutscher Meister (1973-1976, 1982 und 1983) und vierfacher Europapokalsieger (1974, 1978, 1979 und 1983). Er gehörte von Mitte der siebziger bis Mitte der achtziger Jahre zu den weltbesten Abwehrspielern. Seit 1997 ist er Bundestrainer der deutschen Handballnationalmannschaft, die er 2007 zum Gewinn des Weltmeistertitels führte. Brand wurde am 26. Juli 1952 in Gummersbach (Nordrhein-Westfalen) geboren. Im Alter von sieben Jahren begann er beim Traditionsklub VfL Gummersbach, für den er während seiner gesamten Karriere aktiv war und mit dem er sechsmal deutscher Meister wurde (1973-1976, 1982 und 1983) sowie viermal DHB-Pokalsieger (1977, 1978, 1982 und 1983). Er bestritt mehr als 80 Europapokalspiele; zweimal gewann er den Europapokal der Landesmeister (1974 und 1983) und zweimal den Europapokal der Pokalsieger (1978 und 1979). 1974 gab Brand seinen Einstand in der Nationalmannschaft, sein größter Erfolg war der Gewinn der Weltmeisterschaft 1978 in Dänemark. In 131 Länderspielen für die Bundesrepublik Deutschland erzielte er 231 Tore. Seine starke Physis und seine technischen Fähigkeiten machten ihn zu einem der weltbesten Abwehrspieler, zudem galt er als einer der besten Kreisläufer der Welt. 1984 beendete Brand seine aktive Laufbahn und wurde 1987 Trainer beim VfL Gummersbach, den er zweimal zur deutschen Meisterschaft führte (1988 und 1991). Ab 1992 trainierte er die SG Wallau-Massenheim, mit der er 1993 deutscher Meister und DHB-Pokalsieger wurde. 1994 kehrte er als Trainer zum VfL Gummersbach zurück. Im September 1996 wurde er Kotrainer der deutschen Nationalmannschaft, im Januar 1997 übernahm er das Bundestraineramt von Arno Ehret. Brands erster Erfolg als Nationalcoach war der Gewinn der Europameisterschaft 2004 in Slowenien, wo sich Deutschland im Finale gegen das Gastgeberland durchsetzte. Weitere Höhepunkte waren jeweils der Gewinn der Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2002, wo die deutsche Mannschaft im Finale Gastgeber Schweden knapp unterlag, sowie bei der Weltmeisterschaft 2003 in Portugal und bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, wo sich das Team im Endspiel jeweils Kroatien knapp geschlagen geben musste. Brand veröffentlichte das autobiographische Buch INTEAM (2004). Der größte Triumph seiner Trainerlaufbahn gelang 2007, als das deutsche Team unter Brands Führung im eigenen Land den Weltmeistertitel gewann. Die Mannschaft um den Kreisläufer Christian Schwarzer und den Torhüter Henning Fritz besiegte im Endspiel Polen mit 29:24.
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