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Windows Live® Suchergebnisse Costa de la LuzEnzyklopädieartikel
Costa de la Luz, andalusische Atlantikküste in Südspanien, zwischen der Landzunge von Tarifa im Osten und der Mündung des Río Guadiana an der spanisch-portugiesischen Grenze im Westen. Die „Küste des Lichtes” verfügt über ausgedehnte Sandflächen mit zahlreichen, oft von Pinienwäldern gesäumten Badestränden und kleinen Fischerorten. Sie bildet den Küstenbereich der Andalusischen Tiefebene, das durch das Guadalquivirbecken gebildet wird und die Sierra Morena von dem Andalusischen Kettengebirge trennt. Im Mündungsdelta des Guadalquivir bei Sanlúcar de Barrameda befinden sich die Marismas, ein ausgedehntes, auf der Route der Zugvögel liegendes Sumpfgebiet, das zum größten Nationalpark Spaniens, dem 1969 gegründeten Nationalpark Doñana, gehört. Zu den bedeutendsten Städten der Küstenregion gehört die Hafen- und Industriestadt Huelva, an die sich nach Osten die für ihre weitläufigen Strände bekannte Playa de Castilla anschließt. Am Südrand der Andalusischen Tiefebene liegt Jerez de la Frontera. Die in einer Hügellandschaft eingebettete Stadt ist weltbekannt als Herkunftsort der als Sherry berühmten Jerez-Weine. Wichtigste Stadt der Region ist die auf einer Landzunge liegende Hafen- und Industriestadt Cádiz. Weitere Orte an der Costa de la Luz sind u. a. die Hafenstadt San Fernando sowie die Badeorte Conil de la Frontera, Fuentebravia und Rota.
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