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Wilhelm Dörpfeld

Enzyklopädieartikel

Wilhelm Dörpfeld (1853-1940), deutscher Archäologe, einer der bedeutendsten Repräsentanten der klassischen Archäologie und Begründer moderner Grabungsmethoden. Dörpfeld wurde am 26. Dezember 1853 in Barmen (heute Wuppertal) geboren. Seit 1882 arbeitete er beim Deutschen Archäologischen Institut (DAI) in Athen, dessen Erster Sekretär er von 1887 bis 1911 war. Als Leiter zahlreicher staatlicher und privater Ausgrabungskampagnen in Griechenland und Kleinasien war er zwischen 1877 und 1881 maßgeblich an der Freilegung der seit der Bronzezeit besiedelten antiken Stätten von Olympia auf der Peloponnes beteiligt und begleitete u. a. die Grabungen Heinrich Schliemanns in Troja und Tiryns. Seine Thesen zum Ursprung der mykenischen Kultur (siehe Mykene, ägaische Kultur) erwiesen sich inzwischen als falsch. Er starb am 25. April 1940 in Lefkas.

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