Auswahl der Encarta-Redaktion
Gute Bücher zum Thema "Dreiklassenwahlrecht", ausgewählt von den Encarta-Redakteuren.
Verwandte Elemente
Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Dreiklassenwahlrecht

Windows Live® Suchergebnisse

  • Das Preußische Dreiklassenwahlrecht

    1871-1914: Das Preußische Dreiklassenwahlrecht Nach Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde der Reichstag nach dem allgemeinen, gleichen und geheimen Wahlrecht gewählt ...

  • Dreiklassenwahlrecht – Wikipedia

    Der Begriff Dreiklassenwahlrecht wird allgemein für das Wahlrecht verwendet, das 1849 von Friedrich Wilhelm IV. zur Wahl der zweiten Kammer des Preußischen Landtags, dem ...

  • Preussen.de - Dreiklassenwahlrecht

    Dreiklassenwahlrecht ... Den Preussischen Landtag bildeten das Herrenhaus und das Abgeordnetenhaus.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Dreiklassenwahlrecht

Enzyklopädieartikel

Dreiklassenwahlrecht, allgemeines, indirektes, ungleiches, an die Steuerleistung der Wähler gebundenes Wahlrecht. Das Dreiklassenwahlrecht galt von 1849 bis 1918 für die Wahl zum Abgeordnetenhaus und der Stadtverordneten in Preußen. Die Steuer zahlende Bevölkerung (Urwähler) jedes Wahlkreises wurde in drei Klassen aufgeteilt, die jede ein Drittel des Aufkommens an direkten Steuern des Kreises erbrachten. Da jede Klasse die gleiche Anzahl von Wahlmännern stellte, die den Abgeordneten wählten, ergab sich ein extrem ungleiches Stimmgewicht der Urwähler zugunsten der reichen, hoch besteuerten Bürger. Bei den ersten Wahlen nach diesem System im Jahr 1849 fielen auf die erste Klasse, die Hochbesteuerten, 4,7 Prozent, auf die zweite 12,6 Prozent, auf die dritte, die Gering- oder Nicht Besteuerten, 82,6 Prozent der Wähler. 1896 wurde das Dreiklassenwahlrecht modifiziert in Sachsen eingeführt. Die Abschaffung des Dreiklassenwahlrechts, eine der zentralen Forderungen der SPD, erfolgte 1918.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft