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    Ziel der Kurt Eisner Kulturstiftung ist die Förderung einer Kunst, die politisch Position bezieht, gesellschaftspolitische Bezüge sichtbar macht und kritisch reflektiert

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Kurt Eisner

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Kurt EisnerKurt Eisner

Kurt Eisner (1867-1919), Publizist und Politiker.

Eisner wurde am 14. Mai 1867 in Berlin geboren. Er studierte Philosophie und Germanistik und war anschließend als Journalist tätig. Er trat zunächst dem „Nationalsozialen Verein” Friedrich Naumanns bei, wechselte aber bald zur SPD. 1898 wurde er Redakteur des sozialdemokratischen Organs Vorwärts, wurde 1905 unter dem Vorwurf des Revisionismus entlassen und lebte ab 1910 als freier Schriftsteller in München. 1917 schloss er sich der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) an. Im Januar 1918 war er führend am Streik der Rüstungsarbeiter beteiligt, wurde deshalb verhaftet und kam erst im Oktober 1918 wieder frei. In der Novemberrevolution hatte er entscheidenden Anteil am Sturz der Monarchie in Bayern; am 7. November 1918 proklamierte er an der Spitze des Münchner Arbeiter- und Soldatenrates in München den Freistaat Bayern. Als Ministerpräsident von Bayern (seit 8. November 1918) versuchte er, ein parlamentarisch fundiertes Rätesystem aufzubauen. Er ließ zum Teil verfälschte Akten zur bayerischen Vorkriegsgeschichte veröffentlichen, die die deutsche Kriegsschuld beweisen sollten, da er der Überzeugung war, dass ein Bekenntnis zur deutschen Kriegsschuld die Friedensbedingungen für Deutschland verbessern würde. Nachdem seine Partei bei den Landtagswahlen im Januar 1919, die den bürgerlichen Parteien die Mehrheit brachte, nur drei von 180 Sitzen gewonnen hatte, wurde Eisner am 21. Februar 1919 auf dem Weg zur Eröffnung des neu gewählten Landtages in München von dem reaktionär-nationalistischen Anton Graf Arco-Valley ermordet. Sein Tod führte schließlich zur Ausrufung der Münchener Räterepublik.

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