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  • Befreiungskriege

    Ein Zusammenschluss mit dem Ziel detailgetreuer militär- und zivilhistorische Darstellung. Mit Informationen zu den dargestellten Einheiten und den jeweiligen Ansprechpartnern.

  • Geschichte

    Die Befreiungskriege. Der Begriff der Befreiungskriege steht für die Zeit der Erhebung 1813 – 15 gegen die Fremdherrschaft Napoleons I. in Europa.

  • Befreiungskriege – Wikipedia

    Als Befreiungskriege oder Freiheitskriege werden alle historischen kriegerischen Ereignisse zusammengefasst, die sich 1813 bis 1815 zwischen den Truppen des napoleonischen ...

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Befreiungskriege

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Napoleonische KriegeNapoleonische Kriege
Artikelgliederung
1

Einleitung

Befreiungskriege, im Allgemeinen die Bezeichnung für Kriege von Völkern und Staaten gegen die bestehende oder drohende Herrschaft fremder Mächte (z. B. einer Kolonialmacht). Als Befreiungs- oder Freiheitskriege werden aber auch Kämpfe innerhalb eines Staates, mit denen eine Verbesserung der politischen Verhältnisse gegen das bestehende Herrschaftssystem durchgesetzt werden soll, bezeichnet. Unter Befreiungskriegen im engeren Sinne versteht man die Kriege einer Koalition europäischer Staaten gegen das Kaiserreich Napoleons I. und die französische Vorherrschaft in Europa zwischen 1813 und 1815.

2

Voraussetzungen

Die 1808 beginnende nationale Erhebung Spaniens gegen die Herrschaft Napoleons I. (siehe Napoleonischer Krieg in Spanien) hatte als erste kriegerische Auseinandersetzung, bei der Napoleon nicht siegreich war, eine Signalwirkung auf die übrigen, von Napoleon beherrschten bzw. bedrohten Länder Europas. Insbesondere sah 1809 in Österreich der leitende Minister Johann Philipp Graf von Stadion den Zeitpunkt zum Widerstand gekommen. Der anschließende fünfte Koalitionskrieg endete jedoch 1809 mit einer österreichischen Niederlage in der Schlacht bei Wagram zugunsten Frankreichs, und im Frieden von Schönbrunn musste Österreich deutliche Gebietsverluste hinnehmen. Ebenfalls 1809 führten in Tirol Aufständische unter Andreas Hofer einen zunächst erfolgreichen Volkskrieg zur Befreiung ihres Landes, bis sie schließlich im November 1809 geschlagen wurden. Den letzten Anstoß aber für die Befreiungskriege bot der katastrophal verlaufene Russlandfeldzug Napoleons von 1812: Die Niederlage der über eine halbe Million Mann starken Grande Armée, deren Soldaten etwa zur Hälfte von Napoleon abhängige Staaten stellten, ermutigte in Europa die Opposition gegen die französische Herrschaft.

3

Die Erhebung Preußens

Mit der Konvention von Tauroggen von 1812, einer Neutralitätszusage der preußischen Truppen gegenüber Russland, leitete General Yorck von Wartenburg die Zusammenarbeit Preußens mit Russland ein, die im Bündnis von Kalisch 1813 vertraglich abgesichert wurde. Die Stiftung des Eisernen Kreuzes sowie der Aufruf „An mein Volk” des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. stärkten die nationale Begeisterung in der Bevölkerung. Preußen begann zu rüsten; neben der planmäßigen Truppenverstärkung formierten sich auch Landwehren und Freikorps (u. a. das Freikorps Lützow mit den Farben Schwarz-Rot-Gold). Auf Druck der preußischen Patrioten hin erfolgte im März 1813 die Kriegserklärung Friedrich Wilhelms III. an Frankreich.

4

Der Frühjahrsfeldzug 1813

Im Mai kam es bei Großgörschen (in der Nähe von Lützen) und Bautzen zu Schlachten zwischen den französischen einerseits und preußischen sowie den russischen Truppen andererseits. Beide Begegnungen gingen für Napoleon siegreich aus (Waffenstillstand von Pläswitz); die preußisch-russischen Truppen mussten sich nach Schlesien zurückziehen. Österreich, das unter Stadions Nachfolger Metternich zunächst ohne Erfolg Vermittlungsversuche unternommen hatte, schloss sich – wie zuvor schon Schweden und Großbritannien – der Koalition gegen Napoleon an und erklärte Frankreich am 12. August den Krieg. Kriegsziel der Koalition waren die vollständige Wiederherstellung Österreichs und Preußens, die Unabhängigkeit aller deutschen Staaten und die Auflösung des Rheinbundes.

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