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  • Georg-Büchner-Preis – Wikipedia

    Der Georg-Büchner-Preis, auch Büchnerpreis genannt, ist der bedeutendste bundesdeutsche Literaturpreis. Er wurde 1923, zu Zeiten der Weimarer Republik, vom Landtag des ...

  • Deutsche Akademie

    Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden

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    Onlinedienst der Verlagsgruppe Darmstädter-Echo. Tagesaktuelle Informationen aus Südhessen, Deutschland und der Welt, Serviceinformationen, Veranstaltungskalender ...

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Georg-Büchner-Preis

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Georg-Büchner-PreisträgerGeorg-Büchner-Preisträger

Georg-Büchner-Preis, auch Büchner-Preis, jährlich verliehener deutscher Literaturpreis. Er gilt als bedeutendste Auszeichnung im Bereich der deutschen Literatur.

Der Georg-Büchner-Preis ehrt in deutscher Sprache schreibende Schriftsteller, die laut Satzung „durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten und die an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben”. Die Auszeichnung wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergeben und ist mit einem Preisgeld von 40 000 Euro verbunden; damit ist sie nach dem Joseph-Breitbach-Preis der am zweithöchsten dotierte jährlich vergebene Literaturpreis Deutschlands. Die Preisträger verpflichten sich, bei der in Darmstadt stattfindenden Ehrung eine Rede zu halten.

Der Georg-Büchner-Preis wurde 1923 von dem damaligen Volksstaat Hessen und der Stadt Darmstadt zur Erinnerung an den deutschen Schriftsteller Georg Büchner geschaffen. Ursprünglich wurde er „an bildende Künstler, an Dichter, an hervorragende ausübende Künstler, Schauspieler und Sänger” vergeben, die aus Büchners Heimat Hessen stammten oder dem hessischen Raum geistig verbunden waren. Zu den ersten Preisträgern zählten die Schriftsteller Kasimir Edschmid (1927) und Carl Zuckmayer (1929). In den Jahren 1933 bis 1944 wurde er nicht verliehen; Preisträger der Nachkriegszeit waren u. a. Anna Seghers (1947) und Elisabeth Langgässer (1950). 1951 wurde der Büchner-Preis vom hessischen Kultusminister und dem Magistrat der Stadt Darmstadt der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung übertragen, der Preis wurde in einen reinen Literaturpreis umgewandelt, und die Bindung an den hessischen Raum wurde aufgegeben. Seitdem ist der Georg-Büchner-Preis der angesehenste Literaturpreis Deutschlands.

Mit dem Georg-Büchner Literaturpreis ausgezeichnet wurden u. a. Gottfried Benn (1951), Marie Luise Kaschnitz (1955), Erich Kästner (1957), Max Frisch (1958), Paul Celan (1960), Hans Magnus Enzensberger (1963), Günter Grass (1965), Wolfgang Hildesheimer (1966), Heinrich Böll (1967), Thomas Bernhard (1970), Uwe Johnson (1971), Elias Canetti (1972), Peter Handke (1973), Christa Wolf (1980), Martin Walser (1981), Peter Weiss (1982), Ernst Jandl (1984), Friedrich Dürrenmatt (1986), Botho Strauß (1989), H. C. Artmann (1997), Elfriede Jelinek (1998), Alexander Kluge (2003), Wilhelm Genazino (2004), Brigitte Kronauer (2005), Oskar Pastior (2006), Martin Mosebach (2007) und Josef Winkler (2008).

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