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Windows Live® Suchergebnisse GreifswaldEnzyklopädieartikel
Greifswald, kreisfreie Hansestadt am Südufer des Ryck in Mecklenburg-Vorpommern. Die Wirtschaft der ehemaligen Hafenstadt wird u. a. von der Nachrichtenelektronik bestimmt. Die Stadt wurde in den vergangenen Jahren zu einem Technologie- und Forschungsstandort ausgebaut. So wurde beispielsweise 1997 mit dem Bau eines der größten Reaktoren zur Erforschung der Kernfusion begonnen. Die Fusionsanlage Wendelstein 7-X soll voraussichtlich 2007 den Betrieb aufnehmen. Greifswald entstand seit 1199 im Gefolge des Zisterzienserklosters Eldena, erhielt 1241 Marktrecht und 1250 Stadtrecht. In der Folgezeit wurde Greifswald Mitglied der Hanse. 1456 wurde die Ernst-Moritz-Arndt-Universität gegründet. 1648 fiel Greifswald an Schweden und 1815 an Preußen. Zu den bekanntesten Baudenkmälern gehören drei gotische Backsteinkirchen aus dem 13. Jahrhundert: die Pfarrkirchen Sankt Marien und Sankt Nicolai sowie die ehemalige Pilgerkirche Sankt Jacobi. Das Universitätshauptgebäude wurde 1750 im Stil des Barock errichtet. Der Marktplatz wird umrahmt von Giebelhäusern im Stil der Hochgotik und der Renaissance sowie vom 1724 erbauten Rathaus. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 52 700.
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