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Halligen

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Hallig Oland bei EbbeHallig Oland bei Ebbe

Halligen, Marschinseln im Wattenmeer zwischen der Halbinsel Eiderstedt im Süden und der Insel Föhr im Norden, vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins.

Die zusammen eine Fläche von knapp 23 Quadratkilometern umfassenden zehn Halligen sind Reste alter Festlandmarschen der in vorgeschichtlicher Zeit viel weiter westlich verlaufenden Küstenlinie. Während die größeren Halligen durch Sommerdeiche geschützt sind, werden die nicht eingedeichten Halligen bei Sturmfluten ganz oder teilweise überschwemmt. Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude auf den bewohnten Halligen sind auf Warften gebaut. Dies sind zum Schutz gegen Hochwasser künstlich aufgeworfene Siedlungshügel. Die Halligen im einzelnen sind: Langeness, Oland, Gröde, Hooge und Nordstrandischmoor sowie die zu Seevogelschutzgebieten erklärten Halligen Habel, Norderoog, Süderoog, Südfall und Hamburger Hallig. Letztere ist durch den 1859 gebauten Damm und durch Landgewinnung mit dem Festland verbunden und als Halbinsel mit diesem zusammengewachsen. Erwerbsquellen für die Bewohner der Halligen sind Milchviehwirtschaft und vor allem Fremdenverkehr. Die Gesamteinwohnerzahl aller bewohnten Halligen beträgt etwa 330.

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