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Windows Live® Suchergebnisse Herzog-August-Bibliothek WolfenbüttelEnzyklopädieartikel
Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel, Bibliothek mit angegliedertem Museum, gegründet 1572. Träger der in Wolfenbüttel gelegenen Einrichtung ist das Land Niedersachsen. Den Schwerpunkt des Museums bildet die Kulturgeschichte von der Antike bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Es präsentiert hierzu rund 200 Exponate. Die Präsenzbibliothek ist mit rund 600 000 Bänden ausgestattet. Die Bibliothek wurde von Herzog Heinrich Julius zu Braunschweig und Lüneburg gegründet. Der heutige Name geht auf ihren bedeutendsten Sammler Herzog August den Jüngeren (1579-1666) zu Braunschweig und Lüneburg zurück. Er trug systematisch etwa 135 000 Schriften zusammen und katalogisierte sie. Von 1884 bis 1887 wurde das Bibliotheksgebäude errichtet, seit 1972 wird es als internationale Forschungsstätte genutzt. Das Museum besitzt rund 350 000 Drucke aus der Zeit vor 1830, etwa 12 000 Handschriften, 40 000 Porträtstiche und eine umfangreiche Musik- und Kartensammlung. Diese in ihrer Fülle einmalige Sammlung bietet beste Voraussetzungen zur Erforschung der europäischen Kulturgeschichte von der späten Antike bis zum 18. Jahrhundert. Die vier als Museum gestalteten Ausstellungsräume sind die Augusterhalle, die Schatzkammer, der Globenraum und das Malerbuchkabinett. Dort sind u. a. einige der kostbarsten Handschriften des Mittelalters ausgestellt. Das Prunkstück des Museums ist die Originalsammlung von Herzog August, einschließlich des von ihm eigenhändig erstellten Katalogs. Regelmäßige Wechselausstellungen ergeben für den Besucher Einblicke in den Bibliotheksbestand der Herzog-August-Bibliothek.
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