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  • Hildebrandslied – Wikipedia

    Das Hildebrandslied ist eines der frühesten poetischen Textzeugnisse in deutscher Sprache. Das unvollständig erhaltene heldenepische Stabreimgedicht (H iltibrant enti H adubrant ...

  • Hildebrandslieder

    Zurück zum Seminarplan für das Proseminar Althochdeutsch, Wintersemester 2002/2003] direkt zum Jüngeren Hildebrandslied. Die Hildebrandslieder

  • Hildebrandslied – Wikisource

    Das Hildebrandslied ist eines der frühesten Textzeugnisse in deutscher Sprache. Das überkommene Fragment wird in der Murhardschen Bibliothek in Kassel aufbewahrt; es ist als eine ...

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Hildebrandslied

Enzyklopädieartikel

Hildebrandslied, das einzige – allerdings nur fragmentarisch erhaltene – germanische Heldenlied des Althochdeutschen. Überliefert ist ein aus 68 Langzeilen in Stabreimform bestehender Corpus in einer althochdeutsch-altsächsischen Version. Thema des Hildebrandsliedes ist die Begegnung des Titelhelden Hildebrand, eines Gefolgsmannes Dietrichs von Bern, und seines Sohnes Hadubrand nach dreißigjähriger Trennung. Hildebrand erkennt den Sohn erst, als ihm dieser seinen Namen nennt. Hadubrand hingegen realisiert nicht, dass er seinem Vater gegenübersteht. Er fühlt sich im Gegenteil verhöhnt, da er fest vom Tod des Vaters überzeugt ist. Die Situation spitzt sich zu und gipfelt schließlich im Zweikampf. Auf dem Höhepunkt der Kampfschilderung bricht das Gedicht ab: Der Rest ist verloren.

Die sprachliche Uneinheitlichkeit des Hildebrandsliedes resultiert aus Dialektüberschichtungen und weist den Text als Lied aus, das zur Zeit der Völkerwanderung im langobardischen Kulturkreis entstanden ist. Verfasser, genaue Entstehungszeit und Herkunftsort des Urlieds jedoch sind unbekannt. Das erhaltene Exemplar in der Landesbibliothek Kassel stammt aus dem 9. Jahrhundert und wurde von zwei Mönchen in eine Sammelhandschrift kopiert.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand eine Ballade, die, mit komischen Elementen durchsetzt, als Jüngeres Hildebrandslied bekannt ist.

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