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Hohe Tauern

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Hohe Tauern (Nationalpark)Hohe Tauern (Nationalpark)

Hohe Tauern, Gebirgskette in den Zentralalpen Österreichs. Die Hohen Tauern erstrecken sich von den Zillertaler Alpen im Westen südlich des Pinzgaus nach Osten. Sie gliedern sich von West nach Ost in verschiedene Gebirgsgruppen. Die westlichste Gruppe ist die Venedigergruppe mit dem 3 660 Meter hohen Großvenediger, der 1841 erstmals bestiegen wurde. Sie weist die größte Gletscherbedeckung Österreichs auf. Die Granatspitzgruppe mit dem 3 232 Meter hohen Großen Muntanitz als höchsten Gipfel verbindet die Venedigergruppe mit der Glocknergruppe, in der die Hohen Tauern am höchsten aufragen. Mit dem Großglockner (3 797 Meter) befindet sich hier die höchste Erhebung Österreichs.

Die fast zehn Kilometer lange Pasterze ist der längste Gletscher der Ostalpen. Die Goldberg- und Sonnblickgruppe gipfelt in dem 3 105 Meter hohen Sonnblick, auf dem 1887 ein Gipfelobservatorium errichtet wurde. Diese Gruppe ist vor allem bedeutend durch den im 16. und 17. Jahrhundert und teilweise noch im 18. Jahrhundert blühenden Goldbergbau, der bis in die Schneeregionen reichte. Es folgen die Ankogel- und Hochalmspitzgruppe und schließlich im Osten die Hafnergruppe mit dem 3 076 Meter hohen Großen Hafner. Durch ihre Höhe und ihre West-Ost-Erstreckung bilden die Hohen Tauern eine markante Wetterscheide zwischen Nord und Süd. Während in der Südabdachung die Siedlungsgrenze bei 1 700 Metern liegt, erreicht die Besiedlung im Norden nur 1 300 Meter. Durch den Bau der Tauernbahn und der Großglockner-Hochalpenstraße wurde die Region weitgehend für den Fremdenverkehr zugänglich gemacht.

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