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    Hans Hollein (* 30. März 1934 in Wien) ist ein österreichischer Architekt und Designer, Bildhauer, Objektkünstler, Ausstellungsgestalter und Architekturtheoretiker.

  • HANS HOLLEIN.COM::ABOUT::BIBLIOGRAPHY

    ARCHITEKTUR", Hans Hollein, Walter Pichler. exhibition-catalogue, Galerie St. Stephan, 1963 "AUSTRIENNALE" sterreich auf der 14.

  • HANS HOLLEIN.COM::ZUR PERSON::PUBLIKATIONEN

    ARCHITEKTUR", Hans Hollein, Walter Pichler. Katalog zur Ausstellung, Galerie St. Stephan, 1963 "AUSTRIENNALE" Österreich auf der 14.

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Hans Hollein

Enzyklopädieartikel

Hans Hollein (*1934), österreichischer Architekt und Designer.

Hans Hollein wurde am 30. März 1934 in Wien geboren. Er studierte bis 1956 u. a. bei Clemens Holzmeister in Wien, später in den USA. 1964 gründete er ein eigenes Architekturbüro in Wien. Mit seinem Entwurf des österreichischen Pavillons für die Triennale in Mailand (1968) wurde er international bekannt. Von 1967 bis 1976 war er Professor für Architektur an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf, seit 1976 ist er Leiter des Instituts für Design an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.

Eine eigenwillige Mischung von Stilelementen bei Entwürfen für Design und Architektur, die er auch bei größeren Planungen beibehält, weisen Hollein als einen Vertreter der postmodernen Architektur (siehe Postmoderne) aus. Seine Geschäfts- und Museumsbauten zeichnen sich durch eine aufwendige Fassadengestaltung und die Verwendung wertvoller Materialien bei der Inneneinrichtung aus. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang u. a. die Ausstattung des Juweliergeschäftes Schullin in Wien (1972) die Inneneinrichtung der Siemens-Hauptverwaltung in München (1970-1975) und das Haas Haus am Wiener Stephansplatz (1987-1990). Bekannt wurde Hollein vor allem für seine Werke im Bereich der Museumsarchitektur: das Städtische Museum Abteiberg in Mönchengladbach (1972-1982), das Museo d’Arte Moderna in Florenz (1973) und das Museum für Moderne Kunst in Frankfurt/Main (1985-1990). Für das Guggenheim-Museum entwarf er 1990 eine Dependance im Salzburger Mönchsberg, die jedoch nicht ausgeführt wurde. 1985 erhielt Hollein den Pritzker-Preis für Architektur.

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