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Windows Live® Suchergebnisse Iberisches RandgebirgeEnzyklopädieartikel
Iberisches Randgebirge, Gebirge in Zentralspanien. Das Iberische Randgebirge erstreckt sich über rund 380 Kilometer von Nordwesten nach Südosten zwischen der Meseta und dem Ebrobecken. In der im Nordosten liegenden Sierra de Moncayo erreicht es eine Höhe von 2 313 Metern, in der nordwestlichen Sierra de la Demanda ist es bis zu 2 262 Meter hoch. Das stark zergliederte, von zahlreichen Flüssen zerschnittene Gebirge besteht zum Teil aus ausgedehnten Hochflächen. Im Südosten bilden die Montes Universales das Quellgebiet der Flüsse Tajo, Júcar, Turia und Jiloca. Eine Längssenke, durch welche die Flüsse Duero und Jiloca fließen, teilt das Iberische Randgebirge in einen nordwestlichen und einen südöstlichen Flügel, wobei der Nordwesten aufgrund seiner Nähe zum Atlantik von subozeanischem, der Südosten von kontinentalem Klima geprägt ist. Das Gebirge gilt als das größte Waldgebiet Spaniens. In den mittleren und unteren Höhenlagen finden sich große Wälder u. a. mit immergrünen Steineichen. Auf den Hochflächen dehnen sich aufgrund umfangreicher Wiederaufforstungen vor allem aus Rotkiefern bestehende Wälder aus. In den Talniederungen wird größtenteils Bewässerungsfeldbau betrieben, in unbewässerten Gebieten finden sich vor allem Ölbaumhaine. Neben der Viehzucht ist die Holzwirtschaft von wirtschaftlicher Bedeutung für die Region, in der sich größere Niederlassungen vornehmlich in den Tälern befinden. In einigen Gebieten wird das Gebirge bergbaulich genutzt. Es werden Eisen- und Kupfererze sowie Braun- und Steinkohle abgebaut.
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