Suche in Encarta
In Encarta suchen nach Lew Kamenew

Windows Live® Suchergebnisse

  • Lew Borissowitsch Kamenew – Wikipedia

    Lew Borissowitsch Kamenew (russisch   Лев Борисович Каменев   anhören  ? / i, geboren Rosenfeld; * 6. Juli jul. / 18. Juli   1883 greg. in Moskau; † 25.

  • Kamenew, Lew Borissowitsch | wissen.de

    Kamenew, Lew Borissowitsch ... Kamenew, Lew Borissowitsch ['kaminj ɛ f] Kamenev, eigentlich Rosenfeld. Lew Borissowitsch, sowjetischer Politiker, * 22. 7. 1883 Tiflis, †  25 ...

  • WEB.DE - Lexikon

    Lew Borissowitsch Kamenew (russisch   Лев Борисович Каменев   anhören  ? / i, geboren Rosenfeld; * 5. Juli jul. / 17. Juli   1883 greg. in Moskau; † 25.

Alle Suchergebnisse anzeigen:
Windows Live® Suchergebnisse

Lew Kamenew

Enzyklopädieartikel
Multimedia
Führende BolschewikiFührende Bolschewiki

Lew Kamenew, eigentlich Lew Borissowitsch Rosenfeld (1883-1936), sowjetischer Politiker.

Lew Borissowitsch Kamenew wurde am 22. Juli 1883 in Moskau geboren. Als Student trat er 1901 der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands bei, schloss sich nach der Parteispaltung 1903 den Bolschewiki an und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem der engsten Mitarbeiter Lenins. 1905 wurde er verhaftet, und 1908 emigrierte er nach seiner Freilassung nach Paris. Zurück in Petersburg, wurde er 1913 Herausgeber der Prawda und Abgeordneter in der Duma, dem russischen Parlament. Im November 1914 wurde er erneut verhaftet und bis 1917 nach Sibirien verbannt. Nach der Februarrevolution von 1917 stand er zusammen mit Stalin an der Spitze des Petrograder Sowjets. Im Vorfeld der Oktoberrevolution sprach er sich, wie auch Sinowjew, gegen einen bewaffneten Aufstand aus und plädierte für die Zusammenarbeit mit den anderen sozialistischen Gruppierungen. Von 1919 bis 1926 war Kamenew Mitglied des Politbüros, von 1919 bis 1925 Leiter des Exekutivkomitees des Moskauer Sowjets und von 1922 bis 1924 stellvertretender Vorsitzender des Rates der Volkskommissare.

Nach Lenins Tod stand Kamenew zunächst zusammen mit Sinowjew auf der Seite Stalins gegen Trotzkij; nach dessen Niederlage im innerparteilichen Machtkampf 1925 ging er mit Sinowjew zur Opposition um Trotzkij gegen Stalin über. 1925/26 verlor Kamenew alle Ämter und wurde 1927 aus der Partei ausgeschlossen. 1935 wurde er zu fünf Jahren Gefängnis und 1936 im 1. Moskauer Schauprozess gegen die „Trotzkisten” zum Tod verurteilt; am 25. August 1936 wurde er in Moskau hingerichtet. 1988 wurde Kamenew rehabilitiert und posthum wieder in die KPdSU aufgenommen.

In diesem Artikel suchen
Druckerfreundliche Version der Seite
Versenden




© 2008 Microsoft