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Windows Live® Suchergebnisse Kastilisches ScheidegebirgeEnzyklopädieartikel
Kastilisches Scheidegebirge, Gebirgszug in Zentralspanien. Das Kastilische Scheidegebirge ragt über eine Länge von rund 600 Kilometern von West-Südwest nach Nord-Nordost aus der Meseta heraus und teilt diese in eine Nordmeseta (Altkastilien) und eine Südmeseta (Neukastilien). Die Gebirgskette erreicht im Süden in der Sierra de Gredos mit dem 2 592 Meter hohen Pico de Almanzor ihre höchste Erhebung. Am steil zerschnittenen Südrand des Gebirges befinden sich zahlreiche Stauseen, die der Bewässerung des Vorlandes und der Energiegewinnung dienen. Ein großer Teil des Kastilischen Scheidegebirges ist bewaldet, wobei Rotkiefern in zentralen Lagen bei etwa 2 000 Metern die obere Waldgrenze bilden. Für die im Zentrum des Kastilischen Scheidegebirges angesiedelten Orte ist vor allem Schaf- und Rinderzucht Wirtschaftsgrundlage, während in den Flussniederungen Ackerbau betrieben wird. An den terrassierten Trockenfeldern der unteren Gebirgshänge wachsen zum Teil bis in 1 000 Meter Höhe Öl-, Feigen- und Maulbeerbäume. Auf den bewässerten Feldern am Südwesthang werden vornehmlich Tabak, Baumwolle, Obst und Zitrusfrüchte angebaut. Die städtischen Marktzentren liegen vor allem in den Randgebieten des Gebirges.
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