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  • Leo von Klenze – Wikipedia

    Leo von Klenze (* 29. Februar 1784 im 'Buchladen' bei Schladen; † 27. Januar 1864 in München; eigentlich Franz Karl Leopold von Klenze) war ein deutscher Architekt, Maler und ...

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    Die Leo-von-Klenze-Medaille wird von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern seit 1996 für herausragende Leistungen in der Architektur, im Wohnungs ...

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Leo von Klenze

Enzyklopädieartikel

Leo von Klenze (1784-1864), deutscher Baumeister, Maler und Zeichner.

Franz Karl Leo von Klenze wurde am 29. Februar 1784 in Bockenem bei Hildesheim geboren. Er studierte 1800 bis 1803 in Berlin bei David Gilly, anschließend bildete er sich in Paris und Italien weiter. 1808 bis 1813 war Klenze Hofarchitekt des Königs Jérôme Bonaparte von Westfalen in Kassel. Seit 1816 arbeitete er in München als Hofarchitekt und seit 1819 als Hofbauintendant des Kronprinzen und späteren Königs Ludwig I. Klenze machte München durch seine klassizistischen städtebaulichen Planungen und Bauten zu einer Residenzstadt von europäischem Rang (siehe Klassizismus). Nationale Bauwerke entwarf er in klassizistischem Stil, während er z. B. Motive der italienischen Renaissance (siehe Kunst und Architektur der Renaissance) für Bauten wie das Palais Leuchtenberg anwandte (1816-1821). Diesen Stil konnte er während seiner Aufenthalte in Italien (1823) und Griechenland (1834-1835, 1838) studieren. Klenze baute in München u. a. die Glyptothek (1816-1830), die Alte Pinakothek (1826-1836) und die Propyläen (1846-1860). Die Allerheiligen-Hofkirche (1826-1837) zeigt eine Mischung aus romanischen und byzantinischen Elementen. Klenzes bekanntestes Werk außerhalb Münchens ist die Walhalla bei Regensburg in Form eines dorischen Tempels nach dem Vorbild des Parthenon-Tempels auf der Akropolis in Athen (1830-1842). 1834 reiste er in diplomatischer Mission an den Hof Ottos I. nach Athen. Dort erarbeitete er eine neue städtebauliche Konzeption für Athen, indem er z. B. archäologische Zonen vorsah, und die Dionysoskirche. 1839 bis 1851 wurde nach Klenzes Plänen die Eremitage in Sankt Petersburg erbaut. Klenze schuf Zeichnungen und ab 1824 auch Ölgemälde, die vorwiegend italienische und griechische Motive zeigen wie Ideale Ansicht der Stadt Athen von 1846 (München, Neue Pinakothek). Leo von Klenze starb am 27. Januar 1864 in München.

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