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Metro Group

Enzyklopädieartikel
Artikelgliederung
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Einleitung

Metro Group, führender deutscher Handelskonzern mit Sitz in Köln.

Der Konzern ging aus der 1964 von Otto Beisheim in Düsseldorf gegründeten Metro Cash&Carry-Marktkette (C&C) hervor, einem Abholmarkt für Gewerbetreibende. 1996 entstand durch die Fusion der rechtlich selbständigen Handelsunternehmen Asko Deutsche Kaufhaus AG, Kaufhof Holding AG (der Dachgesellschaft der Kaufhof Warenhaus AG) und Deutsche SB-Kauf AG die Metro AG, die noch im selben Jahr an die Börse ging. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich das Unternehmen, das sich vom Lebensmittelgroßhandel bis hin zu Modemärkten in 13 Sparten gliederte, nicht zuletzt durch einen konsequenten Expansionskurs im Ausland zum drittgrößten Handelskonzern in Europa und fünftgrößten der Welt. Mit der Metro AG als strategischer Management-Holding an der Spitze gruppieren sich heute unter dem Dach der seit 2002 so genannten Metro Group die Vertriebsmarken Metro Cash&Carry (einschließlich der Marke Makro), Real, Extra, Media Markt, Saturn, Praktiker und Kaufhof. Der Konzern ist mit rund 2 300 Betrieben in 30 Ländern vertreten.

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Geschäftszahlen

2004 erzielte die Metro Group einen Umsatz von 56,4 Milliarden Euro, davon 49 Prozent im Ausland (2003: 53,6 Milliarden Euro, 47 Prozent im Ausland). Mit 933 Millionen Euro konnte das Unternehmen den Konzernjahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern (2003: 571 Millionen Euro). Als Grund hierfür nannte das Unternehmen u. a. den Ausbau der Marktpräsenz im Ausland (insbesondere in Osteuropa) sowie positive Entwicklungen im Non-Food-Geschäft. 2004 beschäftigte der Konzern mehr als 251 000 Mitarbeiter (2003: rund 241 000 Mitarbeiter).

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