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  • Biographie: Hans Modrow, geb. 1928

    geb. 1928: Hans Modrow: Politiker. 1928 27. Januar: Hans Modrow wird in Jasenitz/Kreis Randow im heutigen Polen als Sohn eines Seemanns und Bäckers geboren.

  • Hans Modrow – Wikipedia

    Hans Modrow (* 27. Januar 1928 in Jasenitz, Landkreis Randow, Pommern - heute zu Police, Polen) war ein führender SED-Politiker in der DDR. Modrow war von November 1989 bis März ...

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Hans Modrow

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Hans ModrowHans Modrow

Hans Modrow (*1928), deutscher Politiker (SED/PDS), Ministerpräsident der DDR (November 1989 bis April 1990).

Hans Modrow wurde am 27. Januar 1928 in Jasenitz bei Ückermünde geboren. Er besuchte 1952/53 die Komsomolhochschule in Moskau und anschließend die SED-Parteihochschule (1954-1957) sowie die Hochschule für Ökonomie (1959-1961) in Berlin, bevor er 1966 in Wirtschaftswissenschaften promovierte. Seine politische Karriere begann er 1949 bei der FDJ, deren Zentralrat er ab 1953 angehörte. Nach einer steilen Funktionärslaufbahn wurde er 1967 Mitglied des Zentralkomitees der SED und übernahm 1971 die Leitung der Propagandaabteilung. Von 1973 bis 1989 war Modrow Parteichef von Dresden, wurde allerdings wegen seiner zunehmenden Distanz zur reformunwilligen Parteizentrale 15 Jahre lang nicht mehr befördert. Ende der achtziger Jahre avancierte er zum Hoffnungsträger für einen Umschwung in der DDR.

Unmittelbar nach dem Sturz von Erich Honecker wurde Modrow zum Vorsitzenden des Ministerrates gewählt und bildete im Vorfeld der sich abzeichnenden Wiedervereinigung Deutschlands zusammen mit den Blockparteien im November 1989 bis zu den vorgezogenen Volkskammerwahlen im März 1990 eine Übergangsregierung. Über den „Runden Tisch” suchte er die Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Kräften mit dem Ziel einer umfassenden wirtschaftlichen und politischen Erneuerung der DDR. Seit Dezember 1989 war Modrow Mitglied des Parteivorstandes der PDS, der Nachfolgeorganisation der SED, und seit 1990 Ehrenvorsitzender der PDS. Von 1990 bis 1994 gehörte er für die PDS dem Bundestag an.

Im Mai 1993 wurde Modrow wegen Manipulation der Kommunalwahlergebnisse vom Mai 1989 zwar schuldig gesprochen, blieb jedoch zunächst straffrei. Erst im August 1995 wurde er in einem Revisionsverfahren zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten sowie einer Geldstrafe verurteilt. Nach den Europawahlen im Juni 1999 – den ersten, bei denen die PDS die Fünfprozenthürde überwand – zog Modrow als einer von sechs PDS-Abgeordneten ins Europäische Parlament ein; 2004 verzichtete er auf eine neuerliche Kandidatur.

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