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    Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen werden unter Hans Moser (Begriffsklärung) aufgeführt.

  • jomo.org

    Mag. Johann Moser. E-Mail Info nach ECG. Eine Sammlung/Dokumentation meiner Arbeiten aus den Bereichen art (Fotografie und Print ...

  • Biographie: Hans Moser, 1880-1964

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Hans Moser

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Hans MoserHans Moser

Hans Moser, eigentlich Jean Julier, (1880-1964), österreichischer Schauspieler. Moser wurde am 6. Juni 1880 als Sohn einer Österreicherin und eines Ungarn französischer Abstammung in Wien geboren. Nachdem er eine Handelsschule besucht und zunächst als Buchhalter tätig gewesen war, erhielt er Schauspielunterricht bei dem Burgschauspieler Josef Moser, von dem er später seinen Künstlernamen übernahm. Schon mit 17 Jahren trat er mit kleineren Rollen an Provinzbühnen auf. Nach seiner Rückkehr nach Wien 1902 spielte er zuerst am Theater in der Josefstadt, dann am Theater an der Wien. In den zwanziger Jahren wurde er von Max Reinhardt, dem damaligen Leiter des Deutschen Theaters in Berlin und des Theaters in der Josefstadt, als Komiker engagiert. Seine größten Bühnenerfolge feierte Moser mit Stücken von Ödön von Horváth, Arthur Schnitzler und Johann Nepomuk Nestroy.

Daneben übernahm Moser Nebenrollen in Stummfilmen. Mit Einführung des Tonfilms wurde er vor allem durch seine Rollen in Filmkomödien populär. Meist spielte er Dialektrollen und verkörperte cholerische Kleinbürger und Untergebene, die gereizt und nörgelnd ihre Aufgaben erfüllen – Lakaien, Kutscher, Briefträger gehörten zu seinem Repertoire. Sein Markenzeichen wurde seine nuschelnde Sprechweise und seine eigenwillige Körpersprache. Die Darstellung seiner typischen Wiener Charaktere lebt vom Kontrast zwischen Devotheit und raffinierter Rebellion. Insgesamt wirkte er in über 120 Tonfilmen mit, darunter Das Gäßchen zum Paradies (1936), Anton, der Letzte (1939), Das Ekel (1939), Wiener G’schichten (1940), Wiener Blut (1942), Einmal der liebe Hergott sein (1942), Das Ferienkind (1943), Hallo Dienstmann (1951), Ober, zahlen! (1957) oder Hallo, Taxi (1958). Moser wusste auch den belanglosesten Unterhaltungsfilmen mit seinen schauspielerischen Fähigkeiten eine persönliche Note zu geben. Nach dem 2. Weltkrieg lebte Moser wieder ausschließlich in Wien, wo er als einer der beliebtesten österreichischen Volksschauspieler ab 1954 auch am Burgtheater spielte, etwa 1961 in Nestroys Höllenangst und 1963 in Ferenc Molnárs Liliom. Hans Moser starb am 18. Juni 1964 in Wien.

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